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Nachrichten

Autoimmundefekte auch bei Pflanzen

Prof. Detlef Weigel (MPI für Entwicklungsbiologie, Tübingen) und sein Team haben die häufigsten Ursachen von Autoimmunkrankheiten bei Pflanzen untersucht. Die Forscher entdeckten, dass es fast immer Proteine des hochvariablen pflanzlichen Immunsystems sind, die fälschlicherweise als fremd eingestuft und damit vom Immunsystem selbst auch angegriffen werden. Autoimmundefekte fanden sich besonders oft bei Hybriden, also Kreuzungen unterschiedlicher Stämme, bei denen zwei verschiedene Immunsysteme aufeinander treffen. Nun wollen die Wissenschaftler genauer erforschen, welche Immunproteine besonders betroffen sind und daraus lernen, wie man bessere Nutzpflanzen entwickelt.
Bild: via Wikimedia Commons [CC-BY-SA-3.0, Safflle]

more_grey DOI: 10.1016/j.cell.2014.10.049

Termine

10.12. -12.12. 2014

Biosafety – Biosecurity – Responsibility
Dual Use Research with Microbes: How far should we go?
Hannover

18.12. -20.12. 2014

5th International Conference on Nanotechnology and Biosensors
Barcelona, Spanien

18.12. 2014

8. Tierversuchstagung des Schweizer Tierschutz STS
Ersatzmethoden fördern – Tierversuche ersetzen
Olten, Schweiz


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Nachrichten

"ZMapp" und die Schwachstellen des Ebolavirus

Prof. Erica Ollmann Saphire (Scripps Research Institute, La Jolla, USA) und ihr Team haben die Strukturen der drei monoklonalen Antikörper entschlüsselt, die im experimentellen Wirkstoffcocktail „ZMapp“ vorkommen. Dieses wird zurzeit als Mittel gegen Ebolainfektionen erforscht. Dabei konnten sie auch mithilfe eines Elektronenmikroskops die Proteine der Virushülle identifizieren, mit denen die Antikörper interagieren. So wurden, trotz der hohen Mutationsrate des Virus, potenziell beständige Schwachstellen des Virus ausgemacht. Die Forscher vermuten, dass zwei der Antikörper das Eindringen des Virus in die Zelle verhindern, während der dritte als Signal für das Immunsystem fungieren könnte. Ziel ist nun die Erforschung der Wirksamkeit beim Menschen und die Optimierung experimenteller Arzneien auf Antikörperbasis.
Bild: via Wikimedia Commons [CC-BY-2.0, CDC Global Health / Frederick A. Murphy]

more_grey DOI: 10.1073/pnas.1414164111


Gehirn kontra Fettleibigkeit

Ein internationales Wissenschaftlerteam um Prof. Alexander Pfeifer (Universitätsklinikum Bonn) hat in Mäusen erforscht, wie weißes Fettgewebe in braunes umgewandelt werden kann. Braunes Fettgewebe, wie es z. B. bei Winterschlaf haltenden Tieren vorkommt, kann vom Körper schnell in Wärmeenergie umgewandelt werden – bei weißem Fettgewebe hingegen, wie es beim erwachsenen Menschen vorhanden ist, funktioniert das nicht. Der Energiehaushalt des Körpers wird im Wesentlichen über den Sympathikus im vegetativen Nervensystem gesteuert. Die Forscher fanden nun heraus, dass die Hemmung von zwei Proteinen, PI3Kbeta und PI3Kgamma, zu einer Überaktivierung des Sympathikus führt, was wiederum die Umwandlung von weißem Fettgewebe in braunes anregt. Dadurch wird eine höhere Fettverbrennung erreicht. Die Wissenschaftler hoffen, damit einen Ansatz zur Behandlung von Fettleibigkeit gefunden zu haben.

more_grey DOI: 10.1126/scisignal.2005485

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Aktuell: Molekulare Diagnostik

Aktuell: Molekulare Diagnostik

Seit Anfang dieses Jahres sorgt in Westafrika eine Epidemie bisher unbekannten Ausmaßes für Schlagzeilen. Ohne Impfung und ohne etablierte Therapie breitet sich das Ebolavirus fast ungebremst aus, eine humanitäre Krise und erhebliche wirtschaftliche Einschnitte sind für die betroffenen Länder die Folge. Hierzulande weckt die Seuche alte Ängste vor Krankheiten, die der Mensch nicht in den Griff bekommt, trotz immer ausgefeilterer Diagnostik und dem Aufkommen personalisierter Therapien.
(Hintergrundbild mit freundlicher Genehmigung von Spencer Phillips, European Bioinformatics Institute, Hinxton, UK: New method by EMBL-EBI and Microsoft Research improves statistical power of GWAS.)

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Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2005 bis 2014.
Aktuell erschienen ist 6/14: Microplate Reader.

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