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Casting im Gehirn

Das Gehirn kann immer wieder neue Aufgaben erlernen, ohne im Laufe des Lebens ständig wachsen zu müssen. Elisabeth Wenger und weitere Neurowissenschaftler am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin stellen fest, dass das Volumen des Gehirns in den ersten Phasen des Lernens zunimmt und sich dann teilweise oder sogar vollständig normalisiert. Wie bei einem Casting werden neue Hirnzellen (Vergrößerung) ausprobiert, ihnen ihre Rollen zugewiesen oder sie wo anders eingesetzt (Normalisierung). Zur Überprüfung dieser Hypothese untersuchten sie Rechtshänder, die lernten, mit links zu schreiben und zu zeichnen. Nach einem Monat war ihr Gehirnvolumen angestiegen, drei Wochen später hatte es aber fast wieder seinen Normalwert. Dieses Phänomen ist auch aus mehreren Tierstudien bekannt. Bild: © Derek Buff/flickr (CC BY-NC 2.0).

more_grey DOI: 10.1016/j.tics.2017.09.008

Termine

27.11. -28.11. 2017

Synthetic Biology UK 2017
Manchester, UK

27.11. -02.12. 2017

Chemische Kanzerogenese und Mutagenese
Neuherberg

29.11. 2017

BioMedTec Karrieretag "Wirtschaft trifft Wissenschaft"
Lübeck


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Händigkeit, Gehirnstruktur und Gene

Auch im Tierreich tritt das Phänomen der Händigkeit auf, unter anderem bei Menschenaffen oder auch Vögeln, wenn auch häufig nicht so auffällig wie beim Menschen. Besonders ausgeprägt ist sie allerdings beim Buntbarsch Perissodus microlepis, der im afrikanischen Tanganjikasee beheimatet ist. Diese Art frisst ausschließlich Schuppen von anderen Fischen, und zudem immer nur von einer Seite seiner Beutefische. Viele Individuen zeigen auch im Jagdverhalten eine Präferenz, indem sie ihre Beute nur von einer bevorzugten Seite angreifen. Oft zeigt dann auch das Maul eine asymmetrische Form. Das Team von Prof. Dr. Axel Meyer, Professor für Zoologie und Evolutionsbiologie an der Universität Konstanz, konnte nun zeigen, dass die Seitenpräferenz des Fressverhaltens wie auch die Anatomie der Köpfe mit einer Asymmetrie der Gehirnhälften sowie mit unterschiedlicher Aktivität ihrer Gene in verschiedenen Hirnhälften korreliert. Die Forscher hoffen, dass ihre Ergebnisse dabei helfen, die Grundlagen der Händigkeit und der Asymmetrie im Gehirn besser zu verstehen und somit zum Verständnis der Händigkeit beim Menschen beitragen. Bild: Axel Meyer, Universität Konstanz.

more_grey DOI: 10.1093/gbe/evx218


Erregungszustände verändern das Denken

Forscher des Instituts für Psychologie der Universität Innsbruck zeigen in einer aktuellen Studie, dass sich stark negative wie auch extrem positive Situationen auf die Fähigkeit des Gehirns auswirken, Vorgänge in der Umgebung richtig einzuordnen. Dazu wurden den Teilnehmern in einer Studie drei verschiedene Arten von Szenen vorgespielt: eine positive, eine negative und eine neutrale. Danach wurde geprüft, ob sie sich daran erinnern, wo bestimmte Dinge dargestellt wurden (räumlicher Kontext) oder bemerken in welcher Reihenfolge Ereignisse geschahen (sequentieller Kontext). Nach dem Betrachten erregender Szenen waren die Teilnehmer schlechter darin als nach dem Sehen der Kontrollszene. Thomas Maran und seine Kollegen wollten danach noch herausfinden, ob das gleichermaßen in stark positiven wie in stark negativen Situationen der Fall ist. Um dies zu testen, verwendeten sie Clips von Filmmaterial, das in bisherigen Untersuchungen erfolgreich Stressreaktionen hervorgerufen hatte. In beiden Fällen (positiv wie negativ) waren die Teilnehmer weniger in der Lage, sich zu erinnern, wo sich bestimmte Gegenstände befunden hatten oder in welcher Reihenfolge Ereignisse auftraten. Die Forscher sehen die Ursachen für diese Ergebnisse in den Abläufen im Gehirn. Sie gehen davon aus, dass die Untersuchungen eine bessere Grundlage für das Verständnis von menschlichem Verhalten unter hohen Erregungszuständen liefern.

more_grey DOI: 10.3389/fnbeh.2017.00206

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Aktuell: Molekulare Diagnostik

Aktuell: Molekulare Diagnostik

Kein Mensch gleicht dem anderen, jeder Mensch wird anders krank und Medikamente wirken daher sehr individuell und unterschiedlich effektiv. Der Anteil der Personen, bei denen ein Medikament nicht wirkt, ist insbesondere in der Krebstherapie hoch. Wenn man bereits vor Beginn der Therapie den individuellen Typ des Tumors ermitteln und die Erfolgs - wahrscheinlichkeit der in Frage kommenden Mediakation bestimmen könnte, wäre schon ein großer Schritt im Kampf gegen Krebs getan. Das Spektrum der Möglich keiten für diese vorab-Diagnostik und die Voraussage eines Therapieerfolgs wird von Jahr zu Jahr größer. So können z. B. inzwischen mit einer liquid biopsy aus nur einer Blutprobe wichtige Parameter für eine maßgeschneiderte Therapie bestimmt werden. (Hintergrundbild: © Moritz Hass, CBT Bonn)

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Marktübersicht

Aktuell: High Content Screening Systeme

Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2005 bis 2017.
In 2017 sind 2 Übersichten erschienen: Pipetten (2/17) und High Content Screening Systeme (6/17). Zuletzt erschienen ist 6/17: High Content Screening Systeme.

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