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Nachrichten

Tarnung von HIV aufgedeckt

Das HI-Virus infiziert hocheffizient T-Lympho-
zyten im menschlichen Organismus. Andere Zellen des Immunsystems, wie dendritische Zellen, Monozyten und Makrophagen besitzen einen natürlichen Schutzmechanismus gegen HIV. Wissenschaftler des Paul-Ehrlich-Instituts um Dr. Egbert Flory und Prof. Renate König haben jetzt nachgewiesen, dass das zelluläre Protein SAMHD1 (SAM domain and HD domain containing protein 1) dafür verantwortlich ist, dass Monozyten nicht vom HI-Virus befallen werden. Diese 'Schutzfunktion' von SAMHD1 lässt sich in den nicht infizierbaren Zellen jedoch ausschalten, wenn das virale Protein X (Vpx) eingebracht wird. Vpx interagiert mit SAMHD1, was zu dessen Abbau führt. Im Ergebnis werden bis dahin HIV-1-resistente Zellen infizierbar. Mit SAMHD1 ist ein wichtiger Schlüssel zu einem System gefunden worden, das Zellen vor einer HIV-Infektion schützt.

more_grey doi:10.1371/journal.ppat.1002425

Termine

31.01. -02.02. 2012

BioBusiness 2012
London, UK

02.02. -03.02. 2012

Functional Genomics and Proteomics – Applications, Molecular Diagnostics & Next Generation Sequencing
Frankfurt am Main

02.02. 2012

German Science Day - Fight Cancer!
Berlin


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Nachrichten

Erstes synthetisches 2D-Katalysator-Enzym

Ein internationales Team um Dr. Sebastian Stepanow des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart hat auf einer Kupferoberfläche ein Netz aus Eisenatomen und organischen Molekülen erzeugt und damit Sauerstoffmoleküle gespalten. Dieses metallorganische Netz aus Eisenatomen stellt eine zweidimensionalen Version des Enzyms dar, das im wässrigen Milieu einer Zelle Moleküle mit Sauerstoff umsetzen kann, ohne dass diese gleich komplett in Kohlendioxid zerlegt werden. Das Modellsystem könnte nicht nur als Vorbild für praktisch einsetzbare Katalysatoren dienen, es ermöglicht auch die Enzymreaktionen genau zu studieren. Katalysatoren dieser Art könnten für die chemische Industrie interessant sein, um Sauerstoff gezielt in organische Verbindungen einzubauen und etwa das Gas Methan in das besser transportierbare Methanol umzuwandeln.

more_grey doi: 10.1021/nl2031713


Interaktion von Duftstoff und Rezeptor

Die menschliche Nase besitzt ungefähr 350 verschiedene Geruchsrezeptoren, die jeweils auf einen oder einige wenige Düfte spezialisiert sind. Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern der Ruhr-Universität Bochum um Prof. Dr. Klaus Gerwert klärte mittels Computermodell und anschließenden physiologischen Untersuchungen die dynamische dreidimensionale Struktur der Bindetasche des Riechrezeptors für Aprikosenduft auf. Die spezifische Duftmolekül-Rezeptor-Interaktion entsteht durch bestimmte Wasserstoffbrücken. Bei gezielter Manipulation des Rezeptorproteins erkennt es Aprikosen- statt Papayaduft. Da Riechrezeptoren nicht nur in der Nase sondern auch z.B. in der Prostata, in Spermien oder im Darm vorkommen, können die Ergebnisse dazu beitragen, neue therapeutische Ansätze zu entwickeln.

more_grey doi: 10.1002/ange.201103980

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Aktuell: Molekulare Diagnostik

Aktuell: Molekulare Diagnostik

Ob in der Krebsvorsorge, der Infektiologie, der Reproduktionsbiologie oder der Neurologie und Psychiatrie – eine frühzeitige und präzise Krankheitserkennung verbessert wesentlich die Patientensituation und optimiert die Heilungschancen. Hier ist die molekulare Diagnostik ein wichtiges Werkzeug – sie ermöglicht den Nachweis krankheitsspezifischer Marker auf molekularer Ebene für eine präzise Diagnose und damit passgenaue therapeutische Maßnahmen.

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Aktuell: Mikroskope

Hier finden Sie die neueste Marktübersicht aus Heft 3/11 sowie alle Marktübersichten aus den Jahren 2005 bis 2010 und ältere aus 2011.

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