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Nachrichten

Bilder von Antibiotikaresistenzen

Dr. Daniel Wilson (LMU München) und seinem Team ist es gelungen, hochaufgelöste kryo-elektronenmikroskopische Bilder aufzuzeichnen, die verdeutlichen, welche strukturellen Veränderungen im bakteriellen Ribosom bei einer Resistenz gegen das Antibiotikum Erythromycin entstehen. Durch die Auflösung von 3,9 Å wurde sichtbar, dass das Signalpeptid ErmCL mit dem Antibiotikum direkt interagiert und so die Translation unterbricht. Gleichzeitig werden dadurch Strukturänderungen im aktiven Zentrum des Ribosoms induziert, die dazu führen, dass Erythromycin nicht mehr binden kann und seine Wirkung verliert. Die Wissenschaftler arbeiten nun daran, durch Aufnahmen anderer Resistenzen weitere Resistenzmechanismen zu verstehen, um gezielt neue Antibiotika zu entwickeln.
Bild: via Wikimedia Commons [CC-BY-3.0, David Goodsell]

more_grey DOI: 10.1016/j.molcel.2014.09.014

Termine

03.11. -05.11. 2014

2nd International Annual Conference of the German Stem Cell Network
Heidelberg

05.11. -07.11. 2014

18th Joint Meeting of the Signal Transduction Society
Weimar

08.11. -11.11. 2014

6th EMBO Conference Series: From Functional Genomics to Systems Biology
Heidelberg


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Nachrichten

Neue Substanzen gegen multiresistente Bakterien

Wissenschaftler um Prof. Rolf Müller (Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland) haben in Zusammenarbeit mit einem Forscherteam vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig gleich zwei neue Substanzen entdeckt, die hochwirksam gegen multiresistente Keime sind. Die Stoffe, Disciformycin A und B, wurden aus den im Boden lebenden Myxobakterien isoliert. Da keine Kreuzresistenzen nachgewiesen werden konnten, unterscheidet sich der Wirkmechanismus mit hoher Wahrscheinlichkeit von dem bereits bekannter Antibiotika. Auch das Team um Dr. Markus Nett (Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie, Jena) entdeckte eine ähnliche Substanz. Die Forscher legen damit die Grundlage für die Entwicklung neuer Antibiotika.
Bild: HZI / Rohde

more_grey DOI: 10.1002/anie.201406973


Vorhersage von Nebenwirkungen

Ein Team um Prof. Bernhard Küster (DKTK / TU München) hat in Kooperation mit Wissenschaftlern von Cellzome, Heidelberg, und dem Karolinska Institut in Schweden eine Methode zur Vorhersage von Chemotherapeutika-Nebenwirkungen entwickelt. Krebsmedikamente lagern sich in erster Linie an die entsprechenden Zielproteine in der Krebszelle an; aber auch an weitere Proteine in gesunden Zellen, was starke Nebenwirkungen verursacht. Das entwickelte Verfahren basiert auf einer umfassenden Schmelzpunktanalyse des gesamten Proteoms: Hat ein Protein ein Chemotherapeutikum gebunden, verändert sich dadurch sein Schmelzpunkt. In Kombination mit einem massenspektrometrischen Verfahren kann so bestimmt werden, an welche Proteine das Krebsmedikament bindet. So gelang es den Forschern erfolgreich, die Nebenwirkungen verschiedener Chemotherapeutika vorherzusagen und zu erklären.
Bild: Dr. Ramon Simon-Lopez, Wikimedia Commons

more_grey DOI 10.1126/science.1255784

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Aktuell: PCR

Aktuell: PCR

Die Polymeraseketten-reaktion (PCR) ist, mit ihrer Vielzahl an Anwendungs-möglichkeiten und Variationen, eine der grund-legendsten Analysemethoden im Bereich der genetischen und molekularbiologischen Forschung. Es ist fast unvorstellbar, dass sie nach ihrer Erfindung durch den Norweger Kjell Kleppe für mehr als ein Jahrzehnt in Vergessenheit geriet, bis sie 1983 von Kary Banks Mullis erneut entwickelt wurde, der weitere zehn Jahre später für seine Entwicklung mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde.
(Reprinted from www.neb.com (2014). Mit freundlicher Genehmigung von New England Biolabs GmbH, Frankfurt a. M.)

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Aktuell: Microplate Reader

Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2005 bis 2014.
Aktuell erschienen ist 6/14: Microplate Reader.

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