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Nachrichten

Der neue digitale „Brain Atlas“

Zur Aufklärung von Kognition sind detaillierte Einblicke in Genaktivitäten und mikroanatomische Strukturen des Gehirns erforderlich. Forscher aus Jülich um Katrin Amunts haben das frei verfügbare JuBrain Gene Expression Tool (kurz JuGEx) entwickelt, welches die Vorzüge eines genetischen und eines anatomischen Atlas miteinander verknüpft. Dieses neue digitale Werkzeug hilft Wissenschaftlern Genfunktionen und Fehlfunktionen in definierten Hirnarealen in Bezug auf Krankheitsbilder zu untersuchen. Das frei verfügbare Tool ermöglicht die Verknüpfung genetischer Daten aus dem amerikanischen Allen Brain Atlas (der Genaktivitäten in bestimmten Zelltypen aufzeigt) mit den mikrostrukturellen Karten von JuBrain in 3D und zeigt die interindividuelle Variabilität der anatomischen Areale im Gehirn. Bildquelle: Forschungszentrum Jülich/HBP

more_grey DOI: 10.1007/s00429-018-1620-6

Termine

05.05. -08.05. 2018

38th Blankenese Conference: Translating Translation
Hamburg

10.05. -11.05. 2018

2nd Annual Genome Editing USA Congress
Boston, MA, USA

10.05. -12.05. 2018

15th International Conference on Immunology
Wien, Österreich


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Nachrichten

Mikroglia haben ein Immungedächnis

Dr. Jonas Neher (Hertie-Institut Tübingen) und Kollegen haben herausgefunden, dass es im Gehirn ein Immungedächtnis gibt. Mikroglia, die Immunzellen des Gehirns, reinigen es von Fremdkörpern oder toxischen Substanzen. Sie können allerdings auch Schaden anrichten. Man vermutet schon länger, dass Mikroglia bei neurodegenerativen Erkrankungen eine zentrale Rolle spielen könnten. Wissenschaftler vom DZNE, dem Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) und der Universität Tübingen konnten nun belegen, dass es bei Entzündungsreaktionen langfristig zu Veränderungen im Gehirn kommt und dass dies bei künftigen neurologischen Erkrankungen einen Einfluss auf den Verlauf und Schweregrad haben kann. Dieses zerebrale Immungedächtnis konnte somit als wichtiger Modifikator von Neuropathologie identifiziert werden. Bildquelle: DZNE & HIH / Neher

more_grey DOI: 10.1038/s41586-018-0023-4


Grübchen in der Zellmembran von Muskelzellen

Wissenschaftlern des Uniklinikums Jena um Prof. Dr. Britta Qualmann und PD Dr. Michael Kessels ist es gelungen, die Funktion von Caveolen, kleinen, recht gleichförmigen Einbuchtungen in der Oberfläche der Zellmembran, aufzuklären. Sie identifizierten die für die Bildung dieser Einstülpungen in der Zellhülle entscheidenden Proteine und zeigten, dass beim Fehlen eines Proteins, das für die Krümmung der Membran sorgt, zu wenige Caveolen entstehen. Dadurch werden die Muskelzellen anfällig für mechanische Schäden, wie sie z. B. bei erblichen Muskelschwunderkrankungen beobachtet werden. Lange Zeit wurde angenommen, dass die Calveolen Zwischenstufen von Einschnürungsprozessen an der Plasmamembran sind, bei denen Bläschen zum Stofftransport ins Zellinnere gebildet werden. Neuere Untersuchungen deuteten dann darauf hin, dass sie vielleicht Plattformen für Signalvermittlungsprozesse sind oder eine Form von mechanischen Sensoren darstellen könnten. Denn bestimmte erbliche Erkrankungen, wie spezielle Formen von Muskelschwund, hängen mit einem Mangel an Caveolen zusammen. Unter dem Elektronenmikroskop konnte dann das Protein nachgewiesen werden. Somit ist man in der Aufklärung von Bildung und Funktion der Calveolen einen Schritt weiter gekommen. Bildquelle: Eric Seemann/ UKJ.

more_grey DOI: 10.7554/eLife.29854

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Aktuell: Proteinanalytik

Aktuell: Proteinanalytik

Die Erforschung von Proteinstrukturen, ihre Dynamik und Funktionalität sowie die Erfassung ganzer Proteome von Zellen, Geweben und Organen gibt umfassende Einblicke in die physiologische Mechanismen eines Organismus. Dies ermöglicht auch Rückschlüsse für eine molekulare Medizin. Aktuelle Entwicklungen in der Proteinanalytik setzen auf immer ausgeklügeltere biophysikalische Methoden und innovative Analysen aus den Materialwissenschaften. (Hintergrundbild aus dem Artikel von Sophia Doll und Michael Wierer, S. 168)

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In 2018 erscheinen 2 Übersichten: Durchflusszytometer (3/18) und Microplate Reader (6/18). Zuletzt erschienen ist 6/17: High Content Screening Systeme.

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