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Nachrichten

Antikörper in der Krebstherapie

Ein Wissenschaftlerteam um Prof. Henri-Jacques Delecluse (Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg) hat eine neue Möglichkeit entdeckt, mit der Lymphdrüsenkrebs bekämpft werden könnte: Sie nutzten Antigen-beladene Antikörper gegen entartete B-Lymphozyten, um dem Immunsystem so eine Virusinfektion der Krebszellen vorzutäuschen. Als Antigen nutzten sie Peptide aus dem Epstein-Barr-Virus (EBV). Die Forscher konnten in vitro zeigen, dass sich Gedächtnis-T-Zellen aus dem Blut von Personen, die bereits eine EBV-Infektion hinter sich hatten, erfolgreich aktivieren ließen. Die Wissenschaftler hoffen nun, dass sich diese Ergebnisse auf den lebenden Organismus übertragen lassen.
Bild: via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0, Nephron]

more_grey DOI: 10.1182/blood-2014-07-591412

Termine

10.03. -12.03. 2015

81. Jahrestagung der DGPT
Kiel

11.03. -12.03. 2015

Forum Life Science 2015
Garching

11.03. -13.03. 2015

9. Deutsches BioSensor Symposium
München


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Nachrichten

3D-Gewebedrucke

Prof. Dr. Thomas Scheibel (Universität Bayreuth), Prof. Dr. Jürgen Groll (Universität Würzburg) und Kollegen haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem eine Mischung aus Spinnenseide und lebenden Zellen zum 3D-Druck von gewebeähnlichen Strukturen genutzt wird. Spinnenseide ist als Gerüstmaterial optimal, da es nicht zelltoxisch ist, keine Immunreaktionen auslöst und nur langsam abgebaut wird. Darüber hinaus ist die Seide im Druckkopf flüssig, so dass mit hoher Präzision gedruckt werden kann, und sie verfestigt sich danach sofort durch eine Umlagerung der Molekülstruktur. Diese Methode eröffnet neue Möglichkeiten in der regenerativen Medizin: So könnte in Zukunft zerstörtes Gewebe durch die 3D-Gewebedrucke ersetzt werden.
Bild: Universität Würzburg

more_grey DOI: 10.1002/ange.201409846


Seltene Erbkrankheiten im Mausmodell

Ein Wissenschaftlerteam um Prof. Dr. Stefan Mundlos (MPI für Molekulare Genetik, Berlin) hat gemeinsam mit Kollegen der Charité-Universitätsmedizin Berlin ein neues Verfahren entwickelt, um gezielt komplexe strukturelle Mutationen in der Maus hervorzurufen. Damit können z. B. Mutationen nachgebildet und untersucht werden, die beim Menschen zu seltenen Erbkrankheiten führen.. Die Methode basiert auf dem CRISPR/Cas-System, einem adaptiven antiviralen Abwehrmechanismus aus Bakterien, mit dem DNA gezielt an einer bestimmten Basenabfolge geschnitten werden kann, so dass dort eine DNA-Sequenz entfernt oder hinzugefügt werden kann. Im Experiment konnten die Forscher in Mausstammzellen so einen Verlust von über 300.000 Basenpaaren gezielt hervorrufen und damit spezifisch ein Mausmodell für eine seltene Erbkrankheit erzeugen.

more_grey DOI: 10.1016/j.celrep.2015.01.016

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Aktuell: Next Generation Sequencing

Aktuell: Next Generation Sequencing

Die Didesoxymethode zur DNA-Sequenzierung wurde von Frederick Sanger und Alan Coulson um 1975 entwickelt – Sanger erhielt dafür 1980 den Nobelpreis für Chemie. „Dieser neue Ansatz war, denke ich, die beste Idee, die ich je hatte“, scherzte er diesbezüglich. Mit Next Generation Sequencing wurde die DNA-Sequenzierung vielfältiger, schneller und günstiger. Während das Entziffern des ersten menschlichen Genoms mit der Sanger-Methodik über 10 Jahre in Anspruch nahm, ist dies heute in wenigen Tagen möglich. In den folgenden Beiträgen finden Sie einen spannenden Einblick in aktuelle Anwendungen der Next Generation Technologien.
(Hintergrundbild: Single Molecule Real Time Sequencing, mit freundlicher Genehmigung von Pacific Biosciences, Menlo Park, USA)

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Ergebnisbasierte Steuerung analytischer Systeme mit CHRONOS EBIS

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Weitere Informationen unter: www.axel-semrau.de

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Marktübersicht

Aktuell: Microplate Reader

Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2005 bis 2014.
In 2015 planen wir 2 Übersichten: Pipetten (2/15) und Durchflusszytometer (7/15)
Zuletzt erschienen ist 6/14: Microplate Reader.

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