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Nachrichten

Lichtempfindliches Modul steuert innere Uhr

Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Toxikologie und Genetik um Prof. Dr. Nicholas S. Foulkes konnten ein lichtempfindliches Modul (LRM - light responsive module) innerhalb des Promotors im Uhrengen period2 bei Zebrafischen nachweisen. LRM ist für die lichtgesteuerte Genexpression erforderlich und ermöglicht die Anpassung des inneren circadianen Rhythmus an den Tag-Nacht-Wechsel. Auch andere Wirbeltiere weisen dieses Modul in den period2-Genen auf – das menschliche LRM kann das Modul des Zebrafischs funktionell ersetzen. Wesentlich für die Funktion des LRM sind Enhancersequenzen. Die Ergebnisse der Forscher tragen zur weiteren Aufklärung der lichtabhängigen Synchronisation innerer Uhren und der Entwicklung der lichtgesteuerten Genexpression bei.
Foto: Gad Vatine/Tel Aviv University

more_grey doi: 10.1371/journal.pbio.1000223

Termine

21.02. -26.02. 2010

6. Spring School on Immunology

23.02. -26.02. 2010

23. Fachtagung: Molekularbiologie der Pflanzen

24.02. -27.02. 2010

29. Deutscher Krebskongress


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Nachrichten

Archaeen auf dem Weg zu Höherem

Forscher um Dr. Harald Huber der Regensburger Universität haben in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Volker Müller von der Goethe Universität, Frankfurt, im Prokaryoten Ignicoccus hospitalis eine räumliche Trennung zwischen Informationsverarbeitung und Energiestoffwechsel entdeckt. I. hospitalis besitzt als einziges Archaebakterium zwei Membranen und einen ungewöhnlich großen Intermembranraum, über dessen Funktion bislang nur Vermutungen angestellt wurden. Neue Erkenntnisse zeigen, dass I. hospitalis in diesem Bereich offenbar Energie produziert. Während die innere Membran die DNA umschließt, liegt die äußere Membran energetisiert vor. Noch offen sind unter anderem Fragen nach der Kommunikation zwischen den Zellkompartimenten und ob I. hospitalis die Stellung eines missing link im evolutionären Stammbaum einnimmt.

more_grey doi: 10.1073/pnas.0911711107


Neuer Brustkrebsmarker entdeckt

Prof. Dr. Edgar Dahl und Mitarbeiter der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, Universitätsklinikum, Institut für Pathologie, haben einen Brustkrebsmarker entdeckt, der einer größeren Anzahl von Patientinnen die Chemotherapie ersparen könnte. Diese Behandlung wird den meisten Betroffenen bisher zur Sicherheit empfohlen, weil nicht vorhersehbar ist, ob sie zur Risikogruppe mit hoher Rückfallquote zählen. Die Aachener Forscher arbeiten an einer individualisierten Krebstherapie aufgrund molekularer Tumormarker: Kann das Tumorsuppressorgen ITIH5 im Gewebe nachgewiesen werden, besteht ein geringes Rückfallrisiko für Patientinnen, deren Lymphknoten nicht befallen sind. Auch in der Krebsfrüherkennung wird an neuen Methoden mittels Blutuntersuchung geforscht. Dazu werden zur Zeit Methylierungsmuster der Gene im Tumor und im Blut der gleichen Patientinnen verglichen.

more_grey www.ukaachen.de

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Aktuell: PCR

Aktuell: PCR

Die PCR (Polymerase-Kettenreaktion , engl. polymerase chain reaction) ist die molekularbiologische Methode zur Vervielfältigung von DNA-Abschnitten – ihr Entdecker Dr. Kary Mullis wurde dafür 1993, 10 Jahre nach ihrer Entwicklung, mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet. Die PCR wird für Nachweise bestimmter DNASequenzen eingesetzt und hat damit große Bedeutung in der Kriminalistik zur Bestimmung des genetischen Fingerabdrucks, in der Medizin zur Diagnose von Krankheiten, Krankheitserregern oder Prädispositionen, bei Vaterschaftstests und in der Evolutionsbiologie zur Analyse der genetischen Verwandtschaft.

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