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Gene für Wohlbefinden, Depression und Neurotizismus entdeckt

Ein internationales Konsortium von 178 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen hat anonymisierte genetische Daten von 298.420 Menschen untersucht und Gene entdeckt, die mit Lebenszufriedenheit und Glücklichsein in Verbindung stehen. „Psychologisches Wohlbefinden wird größtenteils durch die Umwelt, aber auch durch genetische Faktoren beeinflusst. Welche das sind, war bis jetzt nahezu unbekannt (Gert G. Wagner, DIW Berlin und Max-Planck-Institut für Bildungsforschung). In der Studie wurden drei genetische Varianten identifiziert, die mit subjektivem Wohlbefinden im Zusammenhang stehen; außerdem elf genetische Varianten für Neurotizismus und zwei für Depressionen. Die zugrunde liegenden biochemischen Mechanismen sind noch weitestgehend ungeklärt sind, aber die identifizierten Genorte scheinen die Regulation der Genexpression des Gehirns zu beeinflussen (Lars Bertram, Universität zu Lübeck und Imperial College London). Nach Meinung von Dr. Philipp Köllinger (Universitäten Amsterdam und Rotterdam und Research Fellow des DIW Berlin), einem der Studienleiter und Hauptautoren, können die Ergebnisse helfen, biologische Einflussfaktoren auf die seelische Gesundheit besser zu verstehen, auch wenn die identifizierten Gene nur einen Bruchteil der Unterschiede im Wohlbefinden der Bevölkerung erklären.

more_grey DOI: 10.1038/ng.3552

Termine

10.05. -13.05. 2016

analytica 2016 & analytica congress 2016
München

13.05. 2016

jobvector career day
München

18.05. -20.05. 2016

11th World Stem Cells & Regeneration Medicine Congress
London, UK


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Nachrichten

jobvector career day in München

Am 13. Mai 2016 ist es wieder soweit, das wichtigste Karriere-Event für Ingenieure und Naturwissenschaftler findet in München statt – ein echtes Highlight für High-Tech Jobs. Vor Ort bietet sich ein attraktiver Arbeitgebermix – mittelständische Unternehmen und Global Player suchen neue MitarbeiterInnen. Unternehmen wie Airbus Defence and Space, ARTS Deutschland, Basycon, Boehringer Ingelheim, Bristol-Myers Squibb, Bundeswehr, eppendorf, Lonza, Marvecs, MSD Sharp & Dohme, Qiagen, Roche, Sandoz, Sanofi, Shimadzu oder Thermo Fisher Scientific und viele weitere freuen sich auf spannende Gespräche mit potenziellen Bewerbern. Als weiteres Highlight werden inspirierende Vorträge zu Karriere und individuellen Einstiegsmöglichkeite durch führende Arbeitgeber präsentiert. Weitere Besonderheiten sind der fachspezifische Bewerbungsmappencheck, bei dem die mitgebrachten Unterlagen durch Fachspezialisten optimiert werden, sowie die Möglichkeit, Bewerbungsfotos von einem professionellen Fotografen erstellen zu lassen.

more_grey jobvector career day


Lernen ohne äußeres Feedback

Lernprozesse werden durch Belohnung von außen beeinflusst und verstärkt. Wie Forscher um Prof. Dr. Philipp Sterzer von der AG Visuelle Wahrnehmung an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité anhand von Signalen im Gehirn nun zeigten, kann dieses aber auch selbst ein eigenes Feedback erzeugen. Ausgangspunkt war die Annahme, dass das Gehirn in der Lage sein könnte, sich selbst Feedbacksignale zu erzeugen, wenn keine Signale von außen verfügbar sind. Die Probanden mussten schwere Wahrnehmungsaufgaben lösen, wobei die Gehirnaktivität gemessen wurde. Gleichzeitig wurden sie befragt, wie zuversichtlich sie bezüglich der Wahrnehmung eines optischen Reizes und dessen genauer Eigenschaften waren. Die Hirnaktivität beim Lernen aus Zuversicht weist deutliche Parallelen zum Lernen mit äußerem Feedback auf. Es zeigte sich ein systematischer Zusammenhang zwischen der Stärke des gemessenen neuronalen Zuversichtlichkeitssignals und dem tatsächlichen Lernerfolg in der Wahrnehmungsaufgabe. Dieser Zusammenhang liefert somit ein Indiz, dass das Zuversichtlichkeitssignal tatsächlich einen messbaren Einfluss auf Lernen durch Wahrnehmung nimmt. Bild: Copyright Charité

more_grey DOI: 10.7554/eLife.13388

Service

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Special

Aktuell: PCR/qPCR

Aktuell: PCR/qPCR

Die Polymerase Chain Reaction, kurz PCR, ermöglicht den hochspezifischen Nachweis von winzigsten Mengen an DNA. Damit hat diese Methode seit ihrer Etablierung in den 1980er Jahren sowohl die Molekularbiologie als auch ihre Anwendungen in der medizinischen Diagnostik revolutioniert. Die Analyse von Verwandtschaft – nicht nur in Vaterschaftsfragen sondern auch zwischen Arten, oder das Erkennen von Erbkrankheiten oder Virusinfektionen stehen hier beispielhaft für zahlreiche spannende Fragestellungen. (Hintergrundbild: Eppendorf twin.tec® PCR Plates; mit freundlicher Genehmigung der Eppendorf AG, www.eppendorf.com).

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Neue Produkte

Neue Ultraschall-Homogenisatoren

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Weitere Informationen unter: www.bandelin.com

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Marktübersicht

Aktuell: Microplate Reader

Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2005 bis 2016.
In 2016 erscheinen 2 Übersichten: Microplate Reader (2/16) und Liquid Handler und Dispenser (6/16).
Zuletzt erschienen ist 2/16: Microplate Reader.

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