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Nachrichten

Positive Effekte von Zucker im Alter

Dass Zucker nicht immer gesundheitsschädlich sein muss, zeigt die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Lenhard Rudolph (Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI), Jena). Sie untersuchte gealterte Mäuse und konnte nun erstmals zeigen, dass die altersbedingte Verkürzung der Telomere nicht nur die Lebenserwartung limitiert sondern auch den Energiebedarf von Zellen und Geweben erhöht. Enthält das Futter viel Glukose, verbessert dies den Zell- und Gewebeerhalt und sorgt für eine im Schnitt 20%ige Verlängerung der Gesundheits- und Lebensspanne. Sollte dieses überraschende Ergebnis auf den Menschen übertragbar sein, könnte eine Diät mit erhöhtem Zuckergehalt im Alter sinnvoll sein – Ernährungsforscher um Prof. Dr. Stephan Bischoff (Universität Hohenheim, Stuttgart) starten dazu jetzt erste Pilotstudien.
Bild: via Wikimedia Commons [CC-BY-SA-2.0-fr, Rama]

more_grey DOI: 10.1038/ncomms5924

Termine

05.10. -08.10. 2014

VAAM-Jahrestagung 2014
Dresden

09.10. -12.10. 2014

Conference of the GBM study group "RNA Biochemistry": RNA modification
Bonn

10.10. 2014

3rd Symposium on cCMP and cUMP as Second Messengers
Hannover


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Nachrichten

Eincremen statt impfen

Impfstoffe sind aufwendig und teuer in der Herstellung und geschultes Personal wird für ihre Verabreichung benötigt. Gerade in Entwicklungsländern ist dies oft ein Problem. Wissenschaftlern um Prof. Dr. Claus-Michael Lehr (Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland, Saarbrücken) und Prof. Dr. Carlos Alberto Guzman (Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig) ist es nun gelungen, mit Hilfe einer nanotechnologischen Formulierung einen Impfstoff über die Haarfollikelöffnungen der Haut zu verabreichen. Die Nanopartikel enthalten neben dem Impfstoff auch Adjuvantien zur Verstärkung der Immunreaktion. Zukünftig ist es also denkbar, dass Impfungen wie Hautcremes verabreicht werden können.
Bild: via Wikimedia Commons [CC-BY-SA-3.0, Grook Da Oger]

more_grey DOI: 10.1016/j.nano.2014.08.009


Neue Risikofaktoren für Parkinson identifiziert

Wissenschaftler um Prof. Dr. Thomas Gasser (Hertie-Institut für klinische Hirnforschung / Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, Tübingen) haben im Rahmen einer internationalen Kooperation sechs bisher unbekannte genetische Risikofaktoren für die Parkinson-Erkrankung entdeckt. Dafür wurden die Genome von 19.061 Parkinson-Patienten und von 100.833 gesunden Personen untersucht und eine sogenannte genomweite Assoziationsstudie durchgeführt. So konnten Genmutationen identifiziert werden, die bei Patienten signifikant öfter vorkommen als in der Gesamtbevölkerung. Eine der neu entdeckten Varianten hat vermutlich direkten Einfluss auf die Dopaminproduktion, die bei der Parkinson-Erkrankung massiv beeinträchtigt ist und zu den bekannten Bewegungsstörungen führt. Die bei der Studie gewonnenen Daten sind in der Datenbank dbGAP frei zugänglich (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/gap).

more_grey DOI: 10.1038/ng.3043

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Aktuell: PCR

Aktuell: PCR

Die Polymeraseketten-reaktion (PCR) ist, mit ihrer Vielzahl an Anwendungs-möglichkeiten und Variationen, eine der grund-legendsten Analysemethoden im Bereich der genetischen und molekularbiologischen Forschung. Es ist fast unvorstellbar, dass sie nach ihrer Erfindung durch den Norweger Kjell Kleppe für mehr als ein Jahrzehnt in Vergessenheit geriet, bis sie 1983 von Kary Banks Mullis erneut entwickelt wurde, der weitere zehn Jahre später für seine Entwicklung mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde.
(Reprinted from www.neb.com (2014). Mit freundlicher Genehmigung von New England Biolabs GmbH, Frankfurt a. M.)

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Aktuell: Microplate Reader

Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2005 bis 2014.
Aktuell erschienen ist 6/14: Microplate Reader.

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