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Die Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie Gesellschaft für Genetik Deutsche Gesellschaft für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie
Nachrichten

Neuer Therapieansatz senkt Metastasenrisiko

Prof. Dr. Hellmut Augustin (DKFZ Heidelberg/ Medizinische Fakultät Mannheim) und sein Team haben eine an Mäusen effektive Therapie entwickelt, die das Metastasenrisiko senkt. Dabei kombinierten sie eine niedrigdosierte Chemotherapie mit einem Antikörper gegen das Protein Angiopoietin-2, das eine zentrale Rolle bei der Angiogenese spielt. Di e Therapie hemmt die Bildung von neuen Blutgefäßen, die die Metastasen versorgen, und verhindert gleichzeitig, dass Endothelzellen Entzündungssignale aussenden, die bestimmte Makrophagen rekrutieren und so die Metastasenbildung fördern. Die niedrigdosierte Chemotherapie wirkt unterstützend, indem sie verhindert, dass sich bestimmte Knochenmarkszellen am Tumor ansiedeln, die ebenfalls das Tumorwachstum fördern. Die Forscher hoffen nun, dass sich die Ergebnisse auch auf den Menschen übertragen lassen.
Bild: © Oliver Meckes (Eye of Science) / H. Augustin (DKFZ)

more_grey DOI: 10.1016/j.ccell.2014.11.005

Termine

02.02. -06.02. 2015

Data Integration in the Life Sciences
Leiden, Niederlande

04.02. -05.02. 2015

PRAXISforum "Enzymes for Industrial Applications"
Frankfurt a. M.

05.02. -07.02. 2015

Radiation Biology and Cancer – From Molecular Responses to the Clinic
Essen


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Nachrichten

Uralte Fruchtfliegen

Wissenschaftler um Prof. Dr. Eduardo Moreno (Universität Bern, Schweiz) haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Lebensdauer von Fruchtfliegen deutlich erhöhen lässt. Die Methode basiert auf einem von den Forschern entdeckten Gen, azot, das z. B. im Fliegengehirn dafür verantwortlich ist, Zellen mit einer hohen Anzahl an DNA-Defekten zu eliminieren. Die Erkennung dieser Zellen funktioniert über einen "fitness fingerprint" auf der Zellmembran. Die Aktivierung des Gens in anderen Geweben führte dazu, dass die Fliegen langsamer alterten und im Mittel 50 bis 60 % länger lebten als ihre Artgenossen. Da azot auch im Menschen vorhanden ist, prüfen die Forscher nun, ob ihre Ergebnisse auch die altersbedingte Degeneration von Gewebe beim Menschen verlangsamen können.
Bild: Institut für Zellbiologie, Universität Bern

more_grey DOI: 10.1016/j.cell.2014.12.017


Wie eng ist es in lebenden Zellen?

Wissenschaftler um Jun.-Prof. Dr. Simon Ebbinghaus (Ruhr-Universität Bochum) und Dr. Matthias Heyden (MPI für Kohlenforschung, Mülheim an der Ruhr) haben einen Sensor entwickelt, der die Kompression eines Makromoleküls in der Zelle anzeigt durch einen Farbwechsel von Grün nach Rot. So konnten die Forscher untersuchen, ob die analytischen Methoden außerhalb der Zelle in wässrigen Lösungen das natürliche Verhalten der Proteine in der zellulären Umgebung widerspiegeln können. Entgegen der Erwartung zeigte sich, dass in der nativen Zelle eine Kraft herrscht, die die kompakte Form des Sensors „auseinanderzieht“. Setzte man eine Zelle z. B. osmotischem Stress aus, konnte mit dem Sensor eine deutliche Kompressionswirkung nachgewiesen werden. Diese Erkenntnisse sind ggf. für neurodegenerative Erkrankungen von Interesse.
Bild: Physikalische Chemie II, RUB

more_grey DOI: 10.1002/anie.201409847

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Aktuell: Molekulare Diagnostik

Aktuell: Molekulare Diagnostik

Seit Anfang dieses Jahres sorgt in Westafrika eine Epidemie bisher unbekannten Ausmaßes für Schlagzeilen. Ohne Impfung und ohne etablierte Therapie breitet sich das Ebolavirus fast ungebremst aus, eine humanitäre Krise und erhebliche wirtschaftliche Einschnitte sind für die betroffenen Länder die Folge. Hierzulande weckt die Seuche alte Ängste vor Krankheiten, die der Mensch nicht in den Griff bekommt, trotz immer ausgefeilterer Diagnostik und dem Aufkommen personalisierter Therapien.
(Hintergrundbild mit freundlicher Genehmigung von Spencer Phillips, European Bioinformatics Institute, Hinxton, UK: New method by EMBL-EBI and Microsoft Research improves statistical power of GWAS.)

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BioScope Resolve (bioAFM) von Bruker

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Aktuell: Microplate Reader

Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2005 bis 2014.
Aktuell erschienen ist 6/14: Microplate Reader.

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