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Erbinformation auf Wanderschaft
Pflanzen unterschiedlicher Arten, die im gleichen Verbreitungsgebiet wachsen, zeigen manchmal erstaunlich hohe Gemeinsamkeiten in der DNA ihrer grünen Chloroplasten. Wissenschaftler um Ralph Bock vom Potsdamer Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie haben nun entdeckt, dass Pflanzen untereinander Chloroplasten oder deren Genome an Kontaktflächen von Ast oder Stamm austauschen können. Nun treibt die Wissenschaftler die Frage um, auf welchem Wege dieser horizontale Gentransfer (HGT) stattfindet. Wandern sie durch die Plasmodesmata, diese schmalen Tunnel, die sich zwischen Pflanzenzellen ausbilden können? Oder löst sich gar punktuell die Zellwand auf und macht so den Weg frei? Das Phänomen des „chloroplast capture“ bleibt spannend!
doi:10.1073/pnas.1114076109
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08.02. -09.02. 2012
Pharma Jahrestagung 2012 Frankfurt am Main
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09.02.
2012
Warum fällt es uns so schwer, das Richtige zu tun? Frankfurt am Main
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14.02. -18.02. 2012
Didacta 2011 Hannover
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Kraftstoff vom Lebensmittel-Großmarkt
In einer neu entwickelten Anlage sollen künftig matschige Tomaten, braune Bananen und überreife Kirschen genutzt werden: Die Obst- und Gemüseabfälle lassen sich zu Methan vergären, das als Kraftstoff Autos antreiben soll. Eine erste Pilotanlage neben dem Stuttgarter Großmarkt nehmen die Forscher des Fraunhofer IGB Anfang dieses Jahres in Betrieb. Das Biogas wird mit Membranen aufbereitet, die Daimler AG stellt Versuchsfahrzeuge mit Erdgasantrieb bereit. Insgesamt fünf Jahre läuft das Projekt mit dem Namen EtaMax, das mit sechs Millionen Euro vom BMBF gefördert wird. Wenn alle Komponenten einwandfrei zusammenspielen, könnten ähnliche Anlagen künftig überall stehen, wo viele organische Abfälle anfallen.
www.fraunhofer.de/de/presse
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Scharfe Live-Bilder aus dem Mäusehirn
Feinste Strukturen des Gehirns aufzudecken, um seine Funktionsweise zu enträtseln – diesem Ziel sind Forscher um Stefan Hell vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Mit der von Hell entwickelten STED-Mikroskopie ist es den Wissenschaftlern erstmals gelungen, scharfe Live-Bilder aus dem Gehirn einer lebenden Maus aufzunehmen. In einer bisher unerreichten Auflösung von unter 70 Nanometern haben sie die winzigen Strukturen sichtbar gemacht, über die Nervenzellen miteinander kommunizieren. Diese Anwendung der STED-Mikroskopie eröffnet Neurobiologen und Medizinern neue Wege, grundlegende Vorgänge im Gehirn zu entschlüsseln.
Bild: © Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
www.mpg.de
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Ob in der Krebsvorsorge, der Infektiologie, der
Reproduktionsbiologie oder der Neurologie und Psychiatrie –
eine frühzeitige und präzise Krankheitserkennung verbessert
wesentlich die Patientensituation und optimiert die Heilungschancen.
Hier ist die molekulare Diagnostik ein wichtiges
Werkzeug – sie ermöglicht den Nachweis krankheitsspezifischer
Marker auf molekularer Ebene für eine präzise Diagnose und damit
passgenaue therapeutische Maßnahmen.
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Marktübersicht
Aktuell: Mikroskope
Hier finden Sie die neueste Marktübersicht aus Heft 3/11 sowie alle Marktübersichten aus den Jahren 2005 bis 2010 und ältere aus 2011.
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