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Die Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie Gesellschaft für Genetik Deutsche Gesellschaft für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie
Nachrichten

Maßgeschneiderte Schutzanzüge für Bakterien

Ein internationales Forscherteam um Dr. Gregor Hagelüken (Universität Bonn) hat den Mechanismus aufgeklärt, mit dem gramnegative Bakterien die Länge bestimmter Membranlipide festlegen. Die untersuchten Lipopolysaccharide sind Teil der äußeren Membran, ihre Länge ist charakteristisch für die Bakterienart. Mithilfe von kristallographischen Methoden entdeckten die Wissenschaftler, dass die Bakterien während der Synthese eine Art molekulares Lineal als Abstandshalter zwischen Anfang und Ende der Lipopolysaccharid-Kette nutzen. Veränderten die Forscher die Länge des Lineals, veränderte sich auch die Länge des Membranlipids entsprechend. In Zukunft könnte diese Erkenntnis dazu dienen, neue Medikamente zu entwickeln, die durch Veränderung der Lineallänge die Schutzmembran der Bakterien durchlässig machen könnten.
Bild: Gregor Hagelüken/Uni Bonn

more_grey DOI: 10.1038/nsmb.2935

Termine

15.01. 2015

BioM-Forum "Gesundheitsökonomie der individualisierten Medizin: Nutzen und Finanzierbarkeit"
Martinsried

17.01. -21.01. 2015

Midwinter Conference 2015 – Advances in Immunobiology
Seefeld, Österreich

18.01. -20.01. 2015

Meeting of the DFG Research Unit FOR 2060 on New Developments in Signal Transduction & cGMP Research
Rottenburg am Neckar


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Nachrichten

Stammzelltherapie für's Herz

Dr. Robert Zweigerdt (Medizinische Hochschule Hannover) und sein Team haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich große Mengen menschlicher pluripotenter Stammzellen produzieren lassen. Diese konnten die Forscher anschließend durch Aktivierung des Wnt-Signalwegs in Herzmuskelzellen umwandeln und so künstliches Herzgewebe herstellen. Die Stammzellen wurden zuerst in kleinem Maßstab in einer Multiwellplatte gezüchtet, um sie dann in einem Erlenmeyerkolben und später in einem Bioreaktor weiter zu vermehren. So können effizient große Zellmengen produziert werden, wie sie benötigt werden, um z. B. eine Schädigung des Herzmuskelgewebes bei Herzinfarkt oder Herzschwäche auszugleichen.
Bild: via Wikimedia Commons [CC-BY-3.0, BruceBlaus]

more_grey DOI: 10.1016/j.stemcr.2014.09.017


Nanoimitate gegen Malaria

Ein Forscherteam um Prof. Wolfgang Meier, Prof. Cornelia Palivan (beide Universität Basel) und Prof. Hans-Peter Beck (Swiss TPH) hat einen neuartigen Ansatz entwickelt, um Malariaparasiten abzuwehren: Sie stellen Nanoimitate von Wirtszellmembranen her, um die Erreger zu täuschen. Die Imitate sind einfache Polymer-Vesikel, die spezifische Wirtszellrezeptoren auf ihrer Oberfläche präsentieren. Sie werden in wässriger Lösung durch Selbstorganisation zweier unterschiedlicher Block-Copolymere geformt. Die Malariaparasiten, die normalerweise in menschliche Erythrozyten eindringen und sie zum Platzen bringen, werden nun stattdessen an den Nanoimitaten gebündelt. Dies könnte zu neuartigen Therapie- und Impfansätzen nicht nur bei Malaria, sondern auch bei anderen Infektionskrankheiten führen.
Bild: Modified with permission from ACS

more_grey DOI: 10.1021/nn5054206

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Aktuell: Molekulare Diagnostik

Aktuell: Molekulare Diagnostik

Seit Anfang dieses Jahres sorgt in Westafrika eine Epidemie bisher unbekannten Ausmaßes für Schlagzeilen. Ohne Impfung und ohne etablierte Therapie breitet sich das Ebolavirus fast ungebremst aus, eine humanitäre Krise und erhebliche wirtschaftliche Einschnitte sind für die betroffenen Länder die Folge. Hierzulande weckt die Seuche alte Ängste vor Krankheiten, die der Mensch nicht in den Griff bekommt, trotz immer ausgefeilterer Diagnostik und dem Aufkommen personalisierter Therapien.
(Hintergrundbild mit freundlicher Genehmigung von Spencer Phillips, European Bioinformatics Institute, Hinxton, UK: New method by EMBL-EBI and Microsoft Research improves statistical power of GWAS.)

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Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2005 bis 2014.
Aktuell erschienen ist 6/14: Microplate Reader.

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