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jobvector career day in München

09.02.2018 | jobvector richtet am 1. März 2018 den jobvector career day in München aus. Die Karrieremesse für Naturwissenschaftler, Mediziner, Informatiker & Ingenieure bringt vom Berufseinsteiger bis zum Professional BewerberInnen und Unternehmen zusammen. Mittelständische Unternehmen sind genauso vertreten wie internationale Konzerne, Forschungsinstitute und Behörden. Qualifizierte BewerberInnen treten in persönlichen Kontakt zu Top-Arbeitgebern. Neben Firmenvorträgen gibt es einen fachspezifischen CV-Check, bei dem der mitgebrachte Lebenslauf von Experten analysiert wird. Professionelle Bewerbungsfotos können erstellt werden, und jeder Teilnehmer erhält ein Exemplar des beliebten Karriereratgebers Karrieretrends. Highlight des Tages ist das Bewerbungsgespräch LIVE, das von einem erfahrenen Personaler durchgeführt und direkt im Anschluss von einem Experten analysiert wird. Alle Leistungen sind kostenfrei. Die Anmeldung kann unter dem unten stehenden Link online erfolgen.

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Mehr als 100.000 Schalter

02.02.2018 | Die Information für den Aufbau von Körperzellen wird im Erbgut – in der DNA – gespeichert. Hier findet man alle Baupläne für die mehr als 20.000 verschiedenen Proteine des menschlichen Körpers. Jede einzelne Zelle alleine benötigt mehrere Tausend verschiedene Proteine für ihre Funktion. Fasst man alle Protein-Baupläne zusammen, passt diese Information auf weniger als zwei Prozent der gesamten DNA. Wofür sind die übrigen 98 Prozent des Erbguts nötig? Hier liegen die Schalter, die alle Gene in ihrer Aktivität kontrollieren. Ein Forschungsteam um Privatdozent Dr. Ralf Gilsbach und Prof. Dr. Lutz Hein aus dem Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Universität Freiburg hat nun erstmalig die Genregulatoren in der DNA menschlicher Herzmuskelzellen entschlüsselt. Mit modernen Sequenziermethoden wurde das gesamte Erbgut – DNA, epigenetische Marker und RNA – während der Entwicklung, Reifung und Erkrankung von menschlichen Herzmuskelzellen untersucht. Mehr als eine Billion Sequenzierbuchstaben analysierte das Team und fand dabei über 100.000 Genschalter. Zukünftig möchten die Freiburger Forscherinnen und Forscher die wichtigsten Schalter finden, die für die Therapie von Herzerkrankungen genutzt werden können. Grafik: Lutz Hein.

more_grey DOI:10.1038/s41467-017-02762-z


Mikrobe des Jahres 2018: Lactobacillus

27.01.2018 | Gesundheitsfördernd und lecker ist Lactobacillus, die Mikrobe des Jahres 2018. Die Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) zeichnet damit einen Mikroorganismus aus, der für die Herstellung von Lebensmitteln wie Joghurt, Käse, Rohwurst, Sauerteigbrot und Sauerkraut eine wesentliche Rolle spielt. Im menschlichen Darm übernimmt die Bakterie wichtige Funktionen, von Verdauungshilfen über den Schutz vor Autoimmunkrankheiten bis hin zu unserem Wohlbefinden. Aus dem Lactobacillus-Produkt Milchsäure werden Bio-Folien und -Verpackungen hergestellt. Weitere Informationen in BIOspektrum 1/2018 und auf der Homepage.

more_grey www.mikrobe-des-jahres.de


Evolution des menschlichen Gehirns

26.01.2018 | Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben die Größe und Form verschiedener Homo sapiens-Fossilien analysiert und herausgefunden, dass sich die Organisation und möglicherweise auch die Funktion unseres Gehirns und die typische runde Gehirnschädelform nur ganz langsam verändert haben und erst vor relativ kurzer Zeit den heutigen Zustand erreicht haben. Mit Hilfe der sogenannten Mikro-Computertomographie wurden virtuelle Abdrücke der inneren Schädelhöhle verschiedener Fossilien und heute lebender Menschen erzeugt und statistisch analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass sich das Gehirn von Homo sapiens allmählich von einer länglichen zu einer runderen Form entwickelt hat. Doch erst Fossilien, die jünger als 35.000 Jahre alt sind, besitzen die gleiche runde Form wie Menschen heute. Das bedeutet, dass sich die moderne Gehirnorganisation zwischen 100.000 und 35.000 Jahren herausbildete. Diese Formveränderungen ist unabhängig von der Gehirngröße. Die Ergebnisse der Forscher stimmen auch mit neuen genetischen Studien überein. Immer mehr genetische, archäologische und paläoanthropologische Belege zeigen also, dass der Homo sapiens tiefe afrikanische Wurzeln hat und bis heute allmähliche Veränderungen im Verhalten, der Gehirnorganisation und möglicherweise auch der Gehirnfunktion durchlebt hat. Bild: MPI EVA/ S. Neubauer, Ph. Gunz (Lizenz: CC-BY-SA 4.0).

more_grey DOI: 10.1126/sciadv.aao5961


Chemische Evolution: Vorfahren des Lebendigen

19.01.2018 | Wissenschaftler um den LMU-Chemiker Professor Thomas Carell haben das Szenario um die chemische Evolution erweitert, die der biologischen Stammesgeschichte vorausgegangen ist. Danach reichen einfachste chemische Zutaten und Reaktionsbedingungen, wie sie auf der Erde vor Millionen von Jahren etwa auf geothermalen Feldern mit vulkanischer Aktivität im Untergrund zu finden gewesen sein dürften, um die Synthese sogenannter Nukleoside über eine ganze Reihe von Reaktionsschritten in Gang zu halten. Nukleoside sind wichtige Komponenten der Erbmoleküle RNA und DNA; Ausgangsstoffe dafür waren in den Versuchen Ameisen- und Essigsäure, Natriumnitrit und simple Stickstoff-Verbindungen. Auch brauchte es Metalle wie Nickel und Eisen, die in großen Mengen in der Erdkruste vorhanden sind. Angetrieben wurde die Kette der chemischen Reaktionen lediglich von Nass-Trocken-Zyklen, wie sie durch hydrothermale Quellen oder auch Dürre- beziehungsweise Regenperioden entstehen können. In den neuen Experimenten entstanden jedoch nicht nur Nukleoside, sondern gleichzeitig ein ganzes Set von eng verwandten Molekülen. Diese so genannten RNA-Modifikationen sind essentiell für ein funktionierendes genetisches System und deshalb in allen Tieren, Pflanzen und Bakterien zu finden.

more_grey DOI: 10.1038/s41467-017-02639-1

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Für das Management von Flüssigkeiten im Hochdurchsatz steht ein vielfältiges Angebot an modernen Dispensern und Pipettier-Plattformen für diverse wissenschaftliche Fragestellungen zur Verfügung. Der Anwender profitiert sowohl von der hohen Präzision automatisierter Liquid Handling-Systeme als auch von einer computerbasierten Steuerung und Auswertung der Prozesse. (Das Hintergrundbild ist aus dem Artikel von Benjamin Haby et al., Seite 39ff)

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