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Ruby – eine neue rötliche Schokolade

21.09.2017 | Sie hat eine rötliche Färbung und schmeckt intensiv nach Beeren. Milchschokolade, dunkle und weiße Schokolade – bislang existierten drei Grundtypen von Schokolade. Mit Ruby, Anfang September in Shanghai vorgestellt, ist jetzt ein vierter hinzugekommen. Er wird aus der Ruby-Kakaobohne hergestellt. Dem neuen Produkt werden weder Farbstoffe noch Beerenaromen oder Beeren hinzugefügt. Matthias Ullrich, Professor für Mikrobiologie an der Jacobs University, hat sie in Kooperation mit der Barry Callebaut AG, Schweiz, entwickelt. Im Auftrag von Barry Callebaut untersuchen die Wissenschaftler an der Jacobs University eine Vielzahl unterschiedlichster Kakaobohnen, darunter auch Ruby, auf ihre Qualität und ihre spezifischen Eigenschaften. „Unser Ziel ist die Entschlüsselung der Inhaltsstoffe“, sagt Ullrich. Sind diese bekannt, lassen sich die interessanten Bohnen von den weniger interessanten trennen.

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jobvector career day in Berlin

11.09.2017 | Am 28.09.2017 findet der jobvector career day wieder in Berlin statt. Die Karrieremesse für Naturwissenschaftler, Mediziner, Informatiker & Ingenieure ist wie immer kostenlos. Großkonzerne und mittelständische Unternehmen mit Jobs im In- und Ausland suchen neue MitarbeiterInnen und präsentieren sich in Firmenvorträgen und persönlichen Gesprächen. Vor Ort werden viele Unternehmen mit AnsprechpartnerInnen für Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung stehen. Die Online-Anmeldung zum jobvector career day und alle zusätzlichen Angebote sind wie immer kostenlos. Dazu gehört ein fachspezifischer CV-Check, bei dem der mitgebrachte Lebenslauf von Experten analysiert wird, professionelle Bewerbungsfotos und ein Exemplar des fachspezifischen Karriereratgebers Karrieretrends. Ein Highlight ist das Bewerbungsgespräch LIVE, welches von einem erfahrenen Personaler durchgeführt und analysiert wird.

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Das Navigationssystem der Nervenzellen

01.09.2017 | Das menschliche Gehirn besteht aus etwas hundert Milliarden Nervenzellen. Die meisten ihrer Verknüpfungen werden vor der Geburt über einen genetischen Bauplan festgelegt, also ohne äußere Einflüsse. Woher wissen dann Nervenzellen, wohin sie wachsen müssen? Ähnlich wie bei einem autonomen Auto im Straßenverkehr, sagen Franco Weth und sein Team vom Karlsruher Institut für Technologie. Solche Fahrzeuge tauschen sowohl mit Signalgebern am Straßenrand als auch untereinander Informationen aus. Bei Nervenfasern dienen Sensormoleküle an ihren Enden als Antennen. Mit ihnen empfangen sie Lenkungssignale in Gestalt von Proteinen, die auf dem Weg und im Zielgebiet positioniert sind, aber auch auf anderen Fasern, die den Weg kreuzen. Der Zielort ist letztlich nicht durch die Stärke eines Signals, sondern durch ein bestimmtes Verhältnis mehrerer Signale gekennzeichnet. Im Ziel angekommen bilden die Axone Verknüpfungen mit anderen Nervenzellen. Durch so ein „neuronales Hardwiring“ sind Neugeborene z. B. in der Lage zu sehen, ohne es lernen zu müssen. (Bild: KIT, Weth)

more_grey DOI: 10.7554/eLife.25533


Die universelle Stimme

24.08.2017 | Der Schrei eines Babys wird universell verstanden, in Europa wie in Asien. Der Schrei einer Katze auch. Und der einer Eidechse? Um zu klären, ob Emotionen in den Stimmen von Wirbeltieren universell verstanden werden, spielten Forscher der Ruhr-Universität Bochum, in Zusammenarbeit mit Vrije Universität Brüssel und Forschern aus Kanada und Wien, Probanden mit den Muttersprachen deutsch, englisch oder chinesisch Tierlaute vor. Diese gehörten zu Tieren der Wirbeltierklassen Säugetiere, Amphibien und Reptilien (Vögel und andere Reptilien). Dabei konnten die Probanden zwischen hoher und niedriger Erregung in den akustischen Signalen unterscheiden, anhand der Parameter Grundton sowie Schwerpunktwellenlänge. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es einen konservierten Mechanismus für den akustischen Ausdruck und das Verständnis von Emotionen gibt – über alle terrestrischen Wirbeltierklassen hinweg.

more_grey DOI: 10.1098/rspb.2017.0990


Kein Gen ist eine Insel

18.08.2017 | Bisher wusste man wenig darüber, wie die Position bzw. die Nachbarschaft eines Gens auf dem Chromosom die Evolution dieses Gens beeinflusst. Forscher des Instituts of Sciene and Technology Austria, Klosterneuburg, Österreich, unter der Leitung von Prof. Călin Guet haben diesen Zusammenhang mithilfe von Evolutionsexperimenten mit Antibiotikaresistenzen an E. coli aufgeklärt. Hierfür setzten sie ein Tetracyclin-Resistenzgen an verschiedenen Stellen ein, das dann zu Beginn weitestgehend inaktiviert war, und gaben zunehmend höhere Tetracyclin-Konzentrationen zu. Durch Mutation konnte das Gen wieder aktiviert und das Überleben der Zelle gesichert werden. So fanden die Wissenschaftler heraus, dass an manchen Stellen im Chromosom die Überlebensrate deutlich höher war als an anderen. Da die Nachbarschaft das Gen beeinflusst, stehen nicht alle Mutationen überall zur Verfügung. Diese Erkenntnisse könnten helfen, um die Entstehung von Antibiotikaresistenzen besser vorherzusagen. (Bild: Magdalena Steinrück)

more_grey DOI: 10.7554/eLife.25100

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Während in der Industrie die Automation schon wie selbstverständlich eingezogen ist, ähnelt ein Labor häufig noch einer Manufaktur mit vielen von Hand ausgeführten Einzeloperationen. Der Zeit- und Kostenaufwand ist hoch, und die Versuche sind anfällig für Fehler und Unregelmäßigkeiten. In den letzten Jahren ist die Automatisierung jedoch zunehmend auch im Laborbereich angekommen und bietet neue Möglichkeiten bezüglich Digitalisierung, Hochdurchsatz, Reproduzierbarkeit und Qualitätskontrolle. (Hintergrundbild: © Festo AG & Co. KG)

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