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Innovationspreis: Jetzt bewerben!

10.02.2017 | Zum 10. Mal verleiht in 2017 der Arbeitskreis der deutschen BioRegionen seinen Innovationspreis. Ausgezeichnet werden anwendungsorientierte Patente (oder Patentanwärter) aus der universitären und außeruniversitären Life Science-Forschung. Die drei mit insgesamt € 6.000 dotierten Preise sollen den Transfer von Wissen, neuen Technologien und Erfindungen aus der Forschung in die unternehmerische Verwertung fördern. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage am 5. und 6. April in Hannover statt (www.biotechnologietage.de/). Bewerbungsschluss ist der 17.2.2017

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Der jobvector career day München 2017

30.01.2017 | Naturwissenschaftler, Mediziner, Informatiker und Ingenieure können am 15. März 2017 in München vielfältige Berufsperspektiven entdecken und mit führenden High-Tech Unternehmen aus Industrie und Forschung persönlich in Kontakt treten. Der jobvector career day findet das erste Mal in diesem Jahr statt und bietet für Jobsuchende aller Karrierestufen einmalige Möglichkeiten mit Top-Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen. Teilnehmende Firmen präsentieren sich in Vorträgen als Arbeitgeber und stellen Einstiegsmöglichkeiten und spannende Tätigkeitsfelder vor. Der eigenen Bewerbungs-Auftritt kann mithildes des fachspezifischen Bewerbungsmappencheck, durchgeführt von Experten, optimiert werden. Auch professionelle Bewerbungsfotos können die Teilnehmer kostenlos erhalten. Eines der Highlights des Tages ist das Bewerbungsgespräch-LIVE, welches insbesondere durch die anschliesende Analyse eines erfahrenen Personalers vielen Bewerbern eine unschätzbare Hilfe für das eigene Vorstellungsgespräch liefert.

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Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum

24.01.2017 | Die Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) kürt Halobacterium salinarum 100 Jahre nach seiner Entdeckung zur Mikrobe des Jahres 2017. Dieses Archaeum ist an hohe Salzkonzentrationen angepasst. Seine Pigmente färben Salinen und Salzlaken rot (Bacterioruberine) und sind für die archaeelle Photosynthese verantwortlich (Bacteriorhodopsine) - und Vorläufer unseres Sehpigments Rhodopsin. In der Optogenetik werden Rhodopsine heute als molekulare „Lichtschalter“ eingesetzt, um so gezielt das Verhalten von Nervenzellen zu untersuchen und zu steuern. Neuronale Defekte könnten damit in Zukunft behandelbar sein, beispielsweise Netzhauterkrankungen, Parkinson oder Epilepsie.
In Ausgabe 1/17 (ET: 10.02.) lesen Sie mehr zu Halobacterium. Bild: Salinen in Fuerteventura, © Dirk Vorderstraße, Museo de la Sal

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Zuschnappen, verdauen, atmen

20.01.2017 | Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Heinz Rennenberg und Lukas Fasbender vom Institut für Forstwissenschaften der Universität Freiburg hat nachgewiesen, dass die Venusfliegenfalle aus ihrer Beute nicht nur Nährstoffe sondern auch Energie gewinnt. Sie brachten dafür eine künstliche Nahrung – eine mit der Aminosäure Glutamin versehene Lösung – zwischen die Fangblätter der Pflanze ein. Bei dem im gefütterten Glutamin enthaltenen Kohlenstoff verwendeten die Forscher stabile, nicht-radioaktive 13C-Isotope, die sich aufgrund ihrer höheren Masse von anderen Kohlenstoffatomen unterscheiden. Mithilfe eines Infrarot-Lasers gelang der Nachweis, dass diese 13C-Isotope in dem Kohlenstoffdioxid, das die Pflanze ausatmet, enthalten waren – beginnend etwa eine bis zwei Stunden nach Beginn der Nahrungsaufnahme. Die fleischfressende Pflanze nutzt demnach die Energie, die sie aus ihrer Photosynthese gewinnt, um die Verdauung zu starten und somit an Nährstoffe zu gelangen. Um diesen Prozess in Gang zu halten, gewinnt sie weitere Energie aus der Veratmung von Aminosäuren, die sie ihrer Beute entzieht – und erschließt sich so eine weitere Energie-Quelle.

more_grey DOI: 10.1111/nph.14404


Wie komplexe Zellen entstanden sind

22.12.2016 | Ein deutsch-schweizerisches Team um Prof. Dr. Bettina Warscheid von der Universität Freiburg und Prof. Dr. André Schneider von der Universität Bern hat herausgefunden, dass sich die Protein-Import-Maschinen in den Mitochondrien über Milliarden von Jahren anders entwickelt haben als bisher angenommen. Mitochondrien sind durch zwei Membranen vom Rest der Zelle getrennt. Um Energie zu produzieren, müssen sie Proteine durch beide Membranen transportieren. Dafür sind zwei Import-Nanomaschinen verantwortlich, die sich in der äußeren und in der inneren Membran befinden. Das Team hat unter Einsatz hochauflösender Massenspektrometrie gezeigt, dass diese Nanomaschinen bei einzelligen Parasiten anders aufgebaut sind als beim Menschen. Bisher herrschte die Meinung vor, dass sie bei Einzellern und bei höheren Organismen überall gleich aufgebaut sind. Die Entdeckung deutet darauf hin, dass die erste komplexe Zelle nur ein einfaches Importsystem besaß, aus dem in einem langwierigen Prozess eine hochentwickelte Import-Nanomaschine entstand. Die heutigen effizienten, aus vielen verschiedenen Modulen bestehenden Importsysteme haben sich also später als ursprünglich angenommen entwickelt, nachdem eine erste „Artenbildung“ von komplexen Zellen schon stattgefunden hatte. Bild: © C. Jackson, University of Helsinki

more_grey DOI: 10.1038/ncomms13707

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Aktuell: Next Generation Sequencing

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Next Generation Sequencing (NGS) als eine Sequenziermethode der 2. Generation erlaubt eine kostengünstige und schnelle Sequenzierung im Hochdurchsatz und damit schier unbegrenzte Möglichkeiten zur Erforschung des Genoms. So wird das Verständnis über krankheitsassoziierte Strukturen immer detaillierter z. B. für seltene Krankheiten oder in der Krebsforschung. Und dies schon auf der Basis einer einzelnen Zelle. Das Wissen um spezifische molekulare Marker und zelluläre Zielstrukturen ist heute ein entscheidendes Werkzeug für Diagnostik und Therapie bei zahlreichen Erkrankungen. Lesen Sie hierzu unsere drei Artikel. Hintergrundbild: © QIAGEN GmbH: Mikroskopische Aufnahme einer Einzelzelle. www.qiagen.com.

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In 2017 erscheinen 2 Übersichten: Pipetten (2/17) und High-Content-Screening-Systeme (6/17). Zuletzt erschienen ist 6/16: Lquid Handler und Dispenser.

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