BIOspektrum Fernstudium

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Nachrichten

Rabiate Zellen auf Wanderschaft

Dass Zellen in Kontakt mit anderen Zellen treten ist bekannt, ebenfalls dass bei diesen Zellkontakten Informationen ausgetauscht werden. Die Zellen nutzen den Kontakt aber zusätzlich für die Fortbewegung, dies geschieht mittels Zellabstoßung. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried zeigen den Ablauf dieses Vorgangs. Wenn Zellen miteinander in Kontakt treten, geschieht dies oft über Ephrine und Eph-Rezeptoren. Treffen sich zwei Zellen anschließend, bilden sie einen festen Ephrin/Eph-Komplex aus. Dieser Komplex aktiviert eine Signalkette, die den Abstoßungsprozess einleitet. Bei diesem stülpt die Zelle die eigene Zellmembran soweit über den Komplex, bis sich dieser mitsamt angrenzender Membran der Nachbarzelle loslöst. Die Endozytose des Komplexes kann durch Inhibition von Tiam-Signalproteine und Rac Enzyme verhindert werden. Die Forscher sind sich sicher, dass die Zellabstoßung bei der Entwicklung von neuronalen Netzwerken und anderen Organsystemen von Bedeutung ist.(Foto: © MPI für Neurobiologie / Gaitanos)

more_grey DOI: 10.1083/jcb.201512010

Termine

27.09. -28.09. 2016

Annual Conference of the German Genetics Society: Adaption in nature: from ecology to genomes
Braunschweig

28.09. 2016

jobvector career day
Berlin

06.10. -09.10. 2016

RNA-Biochemistry Meeting
Bonn


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Nachrichten

jobvector career day Berlin 2016

Am 28. September 2016 ist es wieder soweit, das wichtigste Karriere-Event für Ingenieure und Naturwissenschaftler findet in Berlin statt – ein echtes Highlight für High-Tech Jobs. Vor Ort findet sich ein attraktiver Arbeitgebermix – mittelständische Unternehmen und Global Player suchen neue MitarbeiterInnen. Unternehmen wie Boehringer Ingelheim, Bristol-Myers Squibb, Miltenyi Biotec, QIAGEN, das Bundesinstitut für Risikobewertung, die Bundeswehr, naturejobs, IBM Client Innovation Center Germany, der VDI oder Zeiss und viele weitere freuen sich auf spannende Gespräche mit potenziellen Bewerbern. Als weiteres Highlight werden inspirierende Vorträge zu Karriere und individuellen Einstiegsmöglichkeiten durch führende Arbeitgeber präsentiert. Weitere Besonderheiten sind der fachspezifische Bewerbungsmappencheck, bei dem die mitgebrachten Unterlagen durch Fachspezialisten optimiert werden, sowie die Möglichkeit, Bewerbungsfotos von einem professionellen Fotografen erstellen zu lassen.

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Künstliche Enzyme werden immer „natürlicher“

Das Feld der Biokatalyse hat sich von der Aufreinigung natürlicher Enzyme zu einer gerichteten Produktion neuer Biokatalysatoren mit maßgeschneiderten Funktionen gewandelt. Inzwischen haben Wissenschaftler der Universität Basel, der ETH Zürich und des NCCR Molecular Systems Engineering ein künstliches Metalloenzym entwickelt, das innerhalb einer lebenden Zelle eine Reaktion katalysiert, die so in der Natur nicht vorkommt. Das künstliche Metalloenzym mit Namen biot-Ru-SAV wurde mit der sogenannten Biotin-Streptavidin-Technologie hergestellt. Weiterhin optimierten die Forscher das künstliche Enzym mit Hilfe der sogenannten gerichteten Evolution, einer Methode, die natürliche Prozesse imitiert und dadurch zur Optimierung und Veränderung von Proteinen und deren Eigenschaften führt. Die Ergebnisse zeigen das großes Potenzial der Vereinigung chemischer und biologischer Werkzeuge, um letztendlich Zellen als molekulare Fabriken zu nutzen. (Bild: NCCR Molecular Systems Engineering)

more_grey DOI: 10.1038/nature19114

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Aktuell: Laborautomation

Aktuell: Laborautomation

Im Zeitalter der Prozessoptimierung hat sich die Laborauto-matisierung zu einem boomenden Bereich auch in den Biowissenschaften entwickelt. Sich wiederholende Arbeitsabläufe bei der Untersuchung spezifischer Frage-stellungen können werden standardisiert, Arbeitsschritte werden reproduzierbar und vergleichbar und – ganz wichtig! – es entsteht dabei ein enormer Zeitgewinn. Durch geringe Fremdeinflüsse und anspruchsvolle sterile und zertifizierte Umgebungs-bedingungen hat die Automatisierung eindeutige Vorteile gegenüber herkömmlicher Methoden.
Hintergrundbild: Mikrofluidische Tunnelstrukturen zur Untersuchung von Axonen auf Mikroelektronikchips. © Bio Engineering Labor, Departement Biosysteme der ETH Zürich in Basel.

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Neue Produkte

Neuer Kopf für die Pipette

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Weitere Informationen unter: www.integra-biosciences.com

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Marktübersicht

Aktuell: Microplate Reader

Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2005 bis 2016.
In 2016 erscheinen 2 Übersichten: Microplate Reader (2/16) und Liquid Handler und Dispenser (6/16).
Zuletzt erschienen ist 2/16: Microplate Reader.

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