BIOspektrum Facebook

Erweiterte Suche

Die Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie Gesellschaft für Genetik Deutsche Gesellschaft für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie
Nachrichten

Speichern für die Ewigkeit

Dr. Robert Grass und Dr. Reinhard Heckel (ETH Zürich) haben eine neue, DNA-basierte Methode zur Langzeitspeicherung großer Datenmengen entwickelt. DNA wurde zwar in der Vergangenheit bereits als kompaktes Speichermedium getestet, galt aber auf Grund der chemischen Anfälligkeit und wegen Auslesefehlern als unzuverlässig. Die Forscher entwickelten nun eine schützende Verkapselung der informationstragenden DNA in Siliziumdioxid-Kügelchen. Zusätzlich bauten sie Zusatzinformationen ein, die eine Fehlerkorrektur beim Auslesen ermöglicht. So ließ sich die gespeicherte Information, „Archimedes‘ Methodenlehre von Mechanischen Sätzen“, fehlerfrei wiederherstellen. Die Forscher prognostizieren, dass die so gespeicherten Daten mehr als eine Million Jahre überdauern.
Bild: Philipp Stössel/ETH Zürich

more_grey DOI: 10.1002/anie.201411378

Termine

04.05. -05.05. 2015

2. Bionik-Kongress Baden-Württemberg:
Entwickeln im Sinne der Natur
Mannheim

07.05. -09.05. 2015

European Biotechnology Congress 2015
Bukarest, Rumänien

15.05. -17.05. 2015

Frühjahrsakademie der GfG:
Horizontaler Gentransfer und Evolution
Wittenberg


more_grey zur Übersicht
Nachrichten

Beeindruckte Bakterien

Dr. Tom Grunert (Vetmeduni Wien, Österreich) und Kollegen konnten zeigen, dass Bakterien ihren Stoffwechsel hochspezifisch an die Genetik ihres Wirts anpassen. Grunert et al. infizierten drei verschiedene Mausstämme mit Listeria monocytogenes und stellten fest, dass die drei Gruppen unterschiedlich stark erkrankten. Bei der Analyse der metabolischen Fingerprints der Erreger zeigte sich, dass sich dieser zwischen den verschiedenen Gruppen stark unterschied. Wenn die Bakterien in vitro weiterkultiviert wurden, glich sich ihr Stoffwechsel wieder an. Wie die Stoffwechselveränderungen genau entstehen, sollen weitere Untersuchungen zeigen. Die Erkenntnisse könnten bei der Therapieentwicklung für Infektionskrankheiten eine große Rolle spielen.
Bild: Tom Grunert/Vetmeduni Vienna

more_grey DOI: 10.1371/journal.pone.0115959


Magnetresonanz am einzelnen Protein

Einem deutsch-chinesischen Forscherteam um Prof. Dr. Jörg Wrachtrup (Universität Stuttgart / MPI für Festkörperforschung) ist es gelungen, das Magnetresonanzprinzip zu nutzen, um die Form und Bewegung eines einzelnen Proteins unter nahezu physiologischen Bedingungen zu untersuchen. Dafür entwickelten sie einen hochempfindlichen Diamant-Sensor, in dessen Kohlenstoffgerüst ein einzelnes Stickstoffatom sitzt. Dieses besitzt ein Elektron mehr als die ihn umgebenden Kohlenstoffatome und wird so durch seinen Spin zu einem winzigen Stabmagneten. Mit dieser Technik konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich ein einzelnes Exemplar des Proteins MAD-2, das bei der Zellteilung eine wichtige Rolle spielt, bei Raumtemperatur bewegt. Die Forscher wollen nun ihre Methode auch auf Proteine in zellulärer Umgebung anwenden.

more_grey Magnetresonanz

Service

Stellenmarkt

Ihre Stellenanzeigen oder Stellengesuche sind willkommen!

Mitglieder der Gesellschaften können eine kostenfreie Fließtext-Anzeige im Heft oder eine Online-Anzeige schalten. Oder buchen Sie kostengünstig ein größeres Format (info@top-ad-online.de). Fragen Sie nach: biospektrum@springer.com

more_grey Stellenmarkt

Special

Aktuell: 3D-Zellkultur

Aktuell: 3D-Zellkultur

Regenerative Medizin oder Hochdurchsatz-Screening von Wirkstoffen – Untersuchungen im komplexen, lebenden System, aber ganz ohne Tier - versuche: Die Anwendung der 3D-Zellkultur birgt viele Verheißungen. Seit Jahrzehnten werden Zellen im Labor in zweidimensionalen Kulturen gezüchtet. Die dabei entstehenden Monolayer verhalten sich allerdings ganz anders als die komplexen dreidimensionalen Strukturen in vivo, und auch die Genexpressionsprofile unterscheiden sich stark. Daher sind die 2D-experimentellen Ergebnisse nur bedingt übertragbar. Das soll sich mit Etablierung von 3D-Zellkulturmodellen ändern.
(Hintergrundbild: Confocal image of the whole mount staining of the cardiomyocytes differentiated from mouse embryonic stem cells using microtissues technique. Mit freundlicher Genehmigung – Courtesy of Dr. Irina Agarkova, InSphero AG)

more_grey Zu den Beiträgen

Neue Produkte

Magna ChIRP™ RNA Interactome Kits für die Analyse von Chroma-<br>tin-assoziierten RNAs

Magna ChIRP™ RNA Interactome Kits für die Analyse von Chroma-
tin-assoziierten RNAs

Weitere Informationen unter: http://www.merckmillipore.com/chirp

more_grey Weitere Produkte [PDF]

Marktübersicht

Aktuell: Pipetten

Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2005 bis 2014.
In 2015 erscheinen 2 Übersichten: Pipetten (2/15) und Durchflusszytometer (7/15)
Zuletzt erschienen ist 2/15: Pipetten.

more_grey zur Übersicht