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Nachrichten

Speichern für die Ewigkeit

Dr. Robert Grass und Dr. Reinhard Heckel (ETH Zürich) haben eine neue, DNA-basierte Methode zur Langzeitspeicherung großer Datenmengen entwickelt. DNA wurde zwar in der Vergangenheit bereits als kompaktes Speichermedium getestet, galt aber auf Grund der chemischen Anfälligkeit und wegen Auslesefehlern als unzuverlässig. Die Forscher entwickelten nun eine schützende Verkapselung der informationstragenden DNA in Siliziumdioxid-Kügelchen. Zusätzlich bauten sie Zusatzinformationen ein, die eine Fehlerkorrektur beim Auslesen ermöglicht. So ließ sich die gespeicherte Information, „Archimedes‘ Methodenlehre von Mechanischen Sätzen“, fehlerfrei wiederherstellen. Die Forscher prognostizieren, dass die so gespeicherten Daten mehr als eine Million Jahre überdauern.
Bild: Philipp Stössel/ETH Zürich

more_grey DOI: 10.1002/anie.201411378

Termine

04.06. -07.06. 2015

IMB Conference „DNA Repair & Genome
Stability in a Chromatin Environment“
Mainz

07.06. -11.06. 2015

6th FEMS Congress on European Microbiologists
Maastricht, Niederlande

15.06. -19.06. 2015

ACHEMA 2015
Frankfurt a. M.


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Nachrichten

Beeindruckte Bakterien

Dr. Tom Grunert (Vetmeduni Wien, Österreich) und Kollegen konnten zeigen, dass Bakterien ihren Stoffwechsel hochspezifisch an die Genetik ihres Wirts anpassen. Grunert et al. infizierten drei verschiedene Mausstämme mit Listeria monocytogenes und stellten fest, dass die drei Gruppen unterschiedlich stark erkrankten. Bei der Analyse der metabolischen Fingerprints der Erreger zeigte sich, dass sich dieser zwischen den verschiedenen Gruppen stark unterschied. Wenn die Bakterien in vitro weiterkultiviert wurden, glich sich ihr Stoffwechsel wieder an. Wie die Stoffwechselveränderungen genau entstehen, sollen weitere Untersuchungen zeigen. Die Erkenntnisse könnten bei der Therapieentwicklung für Infektionskrankheiten eine große Rolle spielen.
Bild: Tom Grunert/Vetmeduni Vienna

more_grey DOI: 10.1371/journal.pone.0115959


Magnetresonanz am einzelnen Protein

Einem deutsch-chinesischen Forscherteam um Prof. Dr. Jörg Wrachtrup (Universität Stuttgart / MPI für Festkörperforschung) ist es gelungen, das Magnetresonanzprinzip zu nutzen, um die Form und Bewegung eines einzelnen Proteins unter nahezu physiologischen Bedingungen zu untersuchen. Dafür entwickelten sie einen hochempfindlichen Diamant-Sensor, in dessen Kohlenstoffgerüst ein einzelnes Stickstoffatom sitzt. Dieses besitzt ein Elektron mehr als die ihn umgebenden Kohlenstoffatome und wird so durch seinen Spin zu einem winzigen Stabmagneten. Mit dieser Technik konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich ein einzelnes Exemplar des Proteins MAD-2, das bei der Zellteilung eine wichtige Rolle spielt, bei Raumtemperatur bewegt. Die Forscher wollen nun ihre Methode auch auf Proteine in zellulärer Umgebung anwenden.

more_grey Magnetresonanz

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Aktuell: Durchflusszytometrie

Aktuell: Durchflusszytometrie

Schon 1934 beschrieb der kanadische Milch-bakteriologe Andrew Moldavan in einem Beitrag in Science – wenn auch äußerst kurz – das Grundprinzip eines Durchflusszytometers. Die Idee hätte seine Laborarbeit wesentlich erleichtert, doch sie wurde erst 20 Jahre später durch Wallace Coulter in die Praxis umgesetzt. Wurde das erste Durchflusszytometer noch zur Blutzellzählung genutzt, sind mittlerweile vielseitige Einsatz-möglichkeiten entstanden, von der Zellsortierung bis zu DNA- und Zellzyklus-Analysen. In den folgenden Beiträgen werden spannende Anwendungen und aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert.
(Hintergrundbild mit freundlicher Genehmigung der Hellma GmbH & Co. KG)

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Marktübersicht

Aktuell: Pipetten

Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2005 bis 2014.
In 2015 erscheinen 2 Übersichten: Pipetten (2/15) und Durchflusszytometer (7/15)
Zuletzt erschienen ist 2/15: Pipetten.

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