PCR & qPCR

Die Polymerasekettenreaktion (PCR) ist ein vielseitiges Werkzeug der Molekularbiologie, mit dem DNA- Fragmente in vitro vervielfältigt werden. In der biowissenschaftlichen Forschung ist die PCR daher ein essenzieller Bestandteil vieler Verfahren, die der Klonierung, Mutagenese oder dem Nachweis von Genen und Genfragmenten dienen. Neben der qualitativen Analyse ermöglichen weiterentwickelte PCR-Anwendungen, wie die real-time PCR, die Quantifizierung von DNA und gewähren in Kombination mit Protokollen zur cDNA- Synthese einen Einblick in die RNA-Ebene. Außerhalb der Grundlagenforschung werden PCR-basierte Anwendungen aufgrund ihrer hohen Sensitivität, Spezifität und Robustheit in der medizinischen Diagnostik, Forensik und Lebensmittelanalytik eingesetzt und finden Verwendung bei Vaterschaftstests oder der Geschlechtsbestimmung.
Kristina Endres setzt die fusion-, small-scale-, und qPCR ein, um die Regulation der APP-prozessierenden Protease ADAM10 zu untersuchen. Dinah Henritzi, Annika Graaf und Timm Harder optimieren die RT-qPCR als diagnostisches Werkzeug für den Nachweis von Influenzaviren bei Wild- und Haustieren. Thomas Tu, Shirin Nkongolo und Stephan Urban untersuchen die Integration des Hepatitis-BVirus im Wirtsgenom mittels inverse nested PCR, um so die Detektion und Charakterisierung von HBV-assozierten Krankheiten zu verbessern.

Analyse chromosomal integrierter HBV-DNA durch inverse nested PCR Herstellernachweis Regulation des shedding von Membranproteinen durch ADAM10 Spezifisch – sicher – schnell: Nachweis von Influenzaviren

Termine

  • 19.02.2020 - 21.02.2020

    32. Irseer Naturstofftage
    Kloster Irsee

  • 21.02.2020

    Workshop der GfG: Auf dem Weg zur Professur
    Berlin

  • 24.02.2020 - 26.02.2020

    4th Annual Meeting in Conservation Genetics – From Genomes to Application
    Frankfurt

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Aktuell: Stammzellfoschung

Humane embryonale Stammzellen (hES-Zellen) sind für die biowissenschaftliche Forschung und Medizin sehr interessant, da sie sich in spe zialisierte Zellen weiterentwickeln und in einer Zellersatztherapie z. B. bei Krebspatienten eingesetzt werden können. hES-Zellen müssen jedoch aus Embryonen, die durch in vitro-Fertilisation entstanden sind, gewonnen werden. Deshalb ist die Herstellung von hES ethisch fragwürdig und in Europa unterliegt die wissenschaftliche Verwendung von hES strengen Kriterien. In der Forschung werden hauptsächlich adulte Stammzellen und induzierte pluripotente Stammzellen (iPSC), die aus Somazellen gewonnen wurden, verwendet. Die vielfältigen neuen Entwicklungen in der Stammzellforschung beinhalten z. B. die Erstellung von Organoiden oder Mini-Organe zur Einsatz in der medizinischen Forschung oder für Arzneimitteltests. Hintergrundbild: MAP2-positive Neurone. Siehe Abb. 1, Artikel von Ricarda Stock und Hansjürgen Volkmer auf Seite 46.

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Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2016 bis 2019. Zuletzt erschienen ist: Pipettierautomaten (06/19).

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