Laborautomation

Die Vorstellung, Arbeitsprozesse autonom, ohne direkte menschliche Arbeitskraft auszuführen, beschäftigte bereits Aristoteles. Heute sind vollautomatische Produktionsstraßen, Roboter und Fertigungsanlagen aus der Industrie nicht mehr wegzudenken. Auch in der Forschung gewinnt die Automation zunehmend an Bedeutung. Experimentelle Ansätze können so unter standardisierten Bedingungen mit minimierten Fehlerquellen wiederholt und Proben mit einer ungeahnten Durchsatzleistung analysiert werden.
Alina Burmeister, Fabienne Hilgers und Alexander Grünberger stellen ein mikrofluidisches Kultivierungssystem vor, dass mit automatisierter Lebendzellmikroskopie kombiniert werden kann. Kerstin Thurow und Thomas Roddelkopf beschreiben Automationslösungen für Analytiklabore, die den Aufwand manueller Probenvorbereitung reduzieren. Torsten Kroll, Mubashir Ahmad, Aspasia Ploubidou und Jan Tuckermann suchen Modulatoren der Osteoblastendifferenzierung mithilfe eines RNAi- Screenings im Hochdurchsatz.

Mikrofluidische Einzelzelluntersuchungen mikrobieller Interaktionen Automationslösungen für das Analytiklabor 2020 RNAi-Screening in Knochenbildenden Zellen Herstellernachweis

Termine

  • 11.07.2020 - 15.07.2020

    12th FENS Forum of Neuroscience 2020
    Forum wird virtuell durchgeführt

  • 13.07.2020 - 15.07.2020

    Microfluidics: Designing the Next Wave of Biological Inquiry
    Virtuelle Konferenz

  • 26.08.2020 - 27.08.2020

    Young Microbiologists Symposium
    Virtuelles Symposium

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Aktuell: Zellbiologie / Zellanalytik

Die Zelle ist die kleinste Organisationseinheit des Lebens. Dieser Erkenntnis geht ein langwieriger Entwicklungsprozess voraus, der sich bis ins 17. Jahrhundert durch die erstmalige Beschreibung von Korkgewebe zurückverfolgen lässt. Spätestens seit der Formulierung der Zelltheorie durch Matthias Schleiden und Theodor Schwann in den Jahren 1838/39 hat sich die Zellbiologie als eigenständige Fachdisziplin etabliert. Eine wesentliche Voraussetzung für das Fortschreiten der Fachdisziplin ist die enge Verknüpfung an die Entwicklung innovativer zellanalytischer Methoden, allen voran der Mikroskopie. Ebenso zahlreich wie die Forschungsgebiete der Zellbiologie sind daher gegenwärtig die verwendeten Methoden der Zellanalytik, beispielsweise die Fluoreszenz- und Laser-Scanning-Mikroskopie, die Durchflusszytometrie oder das Echtzeit-Zell-Tracking. Abseits wichtiger Beiträge für die Grundlagenforschung finden sich zellbiologische Forschungsaktivitäten auch im biomedizinischen Kontext, z. B. bei der Kultivierung von Ersatzgewebe, wieder. Michael Heide und Wieland B. Huttner erläutern die genetischen Grundlagen und Mechanismen der Neocortex- Expansion während der Evolution des Menschen. Ulrich Blache und Martin Ehrbar stellen synthetische Hydrogele als neuartige 3D-Matrix für definierte Gewebemodelle zur Züchtung von künstlichen Ersatzgeweben vor. Johanna Chuchuy und Kollegen präsentieren das von ihnen entwickelte Retina-on-Chip-Modell, indem ein Retina-Organoid mit der Organ-on-a-chip-Technologie kombiniert wird. Hintergrundbild: Pankreas-Gewebe unter dem Rasterelektronenmikroskop, koloriert. © Science Photo Library / Image Source

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Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2016 bis 2020. Zuletzt erschienen ist: Thermocycler (03/20).

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