Chromatographie

Die Chromatographie ist ein Trennverfahren, das die Verteilung der Komponenten eines Stoffgemischs aufgrund ihrer physikalischen und chemischen Eigenschaften in einer stationären und einer mobilen Phase erlaubt. Bei der Flüssigchromatographie erfolgt die Trennung eines flüssigen Gemischs (mobile Phase) auf Silikagelen, Polymeren oder entsprechend bestückten Chromatographiesäulen (stationäre Phase). Bei der Gaschromatographie ist die mobile Phase gasförmig und die stationäre Phase eine Trägersäule, die meist mit flüssigen/niedrig viskosen Polyorganosiloxanen beschichtet ist. In den Biowissenschaften sind hochentwickelten Verfahren wie die U/HPLC (Ultra/High Performance Liquid Chromatography) oder Kombinationen von chromatographischen Methoden mit Massenspektrometrie bei der Aufreinigung von Proteinen, Natur- und Wirkstoffen von großer Bedeutung.
Lea Wagmann, Sascha K. Manier und Markus R. Meyer weisen synthetische Cannabinoide mit Flüssigchromatographie-gekoppelter Massenspektrometrie nach. Mit naturverträglicheren Lösungsmitteln für die UHPLC isolieren Caroline Autenrieth und Robin Ghosh Carotinoide. Andreas Pich und Kollegen verwenden Methoden, die auf der Flüssigchromatographie und der Massenspektrometrie basieren, um den Einfluss von bakteriellen Toxinen auf das Proteom von Darmzellen zu erfassen.

Clostridioides difficile-Toxine verändern das Proteom von Darmzellen Herstellernachweis Neuen Drogen auf der Spur mittels Chromatographie und MS Trennung schwer löslicher Carotinoide mit umweltschonenden Lösungsmitteln

Termine

  • 19.02.2020 - 21.02.2020

    32. Irseer Naturstofftage
    Kloster Irsee

  • 21.02.2020

    Workshop der GfG: Auf dem Weg zur Professur
    Berlin

  • 24.02.2020 - 26.02.2020

    4th Annual Meeting in Conservation Genetics – From Genomes to Application
    Frankfurt

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Aktuell: Stammzellfoschung

Humane embryonale Stammzellen (hES-Zellen) sind für die biowissenschaftliche Forschung und Medizin sehr interessant, da sie sich in spe zialisierte Zellen weiterentwickeln und in einer Zellersatztherapie z. B. bei Krebspatienten eingesetzt werden können. hES-Zellen müssen jedoch aus Embryonen, die durch in vitro-Fertilisation entstanden sind, gewonnen werden. Deshalb ist die Herstellung von hES ethisch fragwürdig und in Europa unterliegt die wissenschaftliche Verwendung von hES strengen Kriterien. In der Forschung werden hauptsächlich adulte Stammzellen und induzierte pluripotente Stammzellen (iPSC), die aus Somazellen gewonnen wurden, verwendet. Die vielfältigen neuen Entwicklungen in der Stammzellforschung beinhalten z. B. die Erstellung von Organoiden oder Mini-Organe zur Einsatz in der medizinischen Forschung oder für Arzneimitteltests. Hintergrundbild: MAP2-positive Neurone. Siehe Abb. 1, Artikel von Ricarda Stock und Hansjürgen Volkmer auf Seite 46.

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Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2016 bis 2019. Zuletzt erschienen ist: Pipettierautomaten (06/19).

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