Cell Imaging

Cell Imaging-Techniken, die es erlauben, die Zelle als kleinste lebens fähige Einheit zu untersuchen und komplexe Vorgänge im Inneren der Zelle oder eines Zellverbundes sichtbar zu machen, werden immer ausgefeilter. Neben der klassischen Licht-, Fluoreszenz- und Elektronen mikroskopie, die z. B. Untersuchungen zur Zellstruktur oder zur Expression und Lokalisation markierter Proteine in fixierten Zellen ermöglichen, können heute durch vielfältige Kombinationen von genetischen und biochemischen Methoden physiologische Prozesse in lebenden Zellen und sogar Organellen sowie einzelne Proteine live erfasst werden. Vera Göser und Michael Hensel beobachten mithilfe Selbstmarkierender Enzyme (SME), wie sich während einer Salmonella-Infektion bakterielle Effektorproteine in der Wirtzelle ausbreiten.
Katharina König, André Gemeinhardt und Vahid Sandoghdar verfolgen live mit der iSCAT-Mikrokopie die Sekretierung und Diffusion von Proteinen in einer Zelle. Und das nicht-invasiv und ohne Marker.
Mareike Rüder, Wiebke Milani und Sven Bogdan können mit einer Kombination aus Structured illumination microcopy (SIM) und Spinning Disk-Lebendzellmikroskopie die Migration von Drosophila-Makrophagen bei der Wundantwort quantitativ erfassen.

Interferenz von Licht macht einzelne unmarkierte Proteine sichtbar Translokation bakterieller Effektorproteine – live und in Farbe Molekulare Kontrolle der Zellform und Zellbewegung bei Drosophila Herstellernachweis

Termine

  • 30.09.2020

    LAB-SUPPLY
    Münster

  • 01.10.2020 - 02.10.2020

    Genome Editing in Europa: neue Agenda oder neue Auseinandersetzungen?
    Konferenz wird virtuell durchgeführt

  • 05.10.2020 - 06.10.2020

    European Forum for Industrial Biotechnology and the Bioeconomy – EFIB 2020
    Event wird virtuell durchgeführt

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Aktuell: Laborautomation

Bereits im 19. Jahrhundert wurde die Automatisierung von Arbeitsschritten in biowissenschaftlichen Laboren angestrebt. Damals waren vor allem Endnutzer – häufig Wissenschaftler – für die Entwicklung und Umsetzung erster Automatisierungen selbst verantwortlich, wie z. B. Thaddeus M. Stevens, der 1875 eine automatisierte Apparatur zur Waschung von Filtraten entwickelte. Beflügelt durch Elektrifizierung, Industrialisierung und Digitalisierung, wurden in den folgenden Dekaden weitreichende Fortschritte im Bereich der Laborautomatisierung erzielt. So wird heutzutage eine Vielzahl von Laborgeräten eingesetzt, die Prozesse automatisiert durchführen können, beispielsweise Zentrifugen, Pipettierautomaten, Thermocycler sowie Kultivierungs- und Screening- Systeme. Zudem erweitert der Einsatz von Robotik- Technologien die mögliche Probenkapazität um ein Vielfaches, was vor allem in der Analytik mittels Hochdurchsatz-Screenings genutzt wird. Daniela Hübscher und Katrin Streckfuss stellen in ihrem Artikel eine PCR-basierte Hochdurchsatz-Methode zur Detektion von Virusinfektionen in induzierten, pluripotenten Stammzellen vor. Anja Klussmeier, Geoffrey A. Behrens und Vinzenz Lange modifizieren ein Hochdurchsatz-System für die HLA-Genotypisierung für eine schnelle Testung auf SARS-CoV2. Phillip Rink und Armin Djamei haben eine Methode zur effizienten Identifizierung von neuen Genfunktionen entwickelt, die sie am Beispiel von Pflanze-Pathogen- Interaktionen vorstellen. Hintergrundbild: © Tetiana Lazunova / Getty Images / iStock

Zu den Beiträgen
Neue Produkte

Filtration von Zellsuspensionen mit kleinen Volumina

Weitere Informationen unter: www.greinerbioone.com

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Aktuell: Western-Blot-Geräte

Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2016 bis 2020. Zuletzt erschienen ist: Western-Blot-Geräte (05/20).

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