Cell Imaging

Cell Imaging-Techniken, die es erlauben, die Zelle als kleinste lebens fähige Einheit zu untersuchen und komplexe Vorgänge im Inneren der Zelle oder eines Zellverbundes sichtbar zu machen, werden immer ausgefeilter. Neben der klassischen Licht-, Fluoreszenz- und Elektronen mikroskopie, die z. B. Untersuchungen zur Zellstruktur oder zur Expression und Lokalisation markierter Proteine in fixierten Zellen ermöglichen, können heute durch vielfältige Kombinationen von genetischen und biochemischen Methoden physiologische Prozesse in lebenden Zellen und sogar Organellen sowie einzelne Proteine live erfasst werden. Vera Göser und Michael Hensel beobachten mithilfe Selbstmarkierender Enzyme (SME), wie sich während einer Salmonella-Infektion bakterielle Effektorproteine in der Wirtzelle ausbreiten.
Katharina König, André Gemeinhardt und Vahid Sandoghdar verfolgen live mit der iSCAT-Mikrokopie die Sekretierung und Diffusion von Proteinen in einer Zelle. Und das nicht-invasiv und ohne Marker.
Mareike Rüder, Wiebke Milani und Sven Bogdan können mit einer Kombination aus Structured illumination microcopy (SIM) und Spinning Disk-Lebendzellmikroskopie die Migration von Drosophila-Makrophagen bei der Wundantwort quantitativ erfassen.

Herstellernachweis Interferenz von Licht macht einzelne unmarkierte Proteine sichtbar Molekulare Kontrolle der Zellform und Zellbewegung bei Drosophila Translokation bakterieller Effektorproteine – live und in Farbe

Termine

  • 02.03.2020 - 04.03.2020

    International Membrane Biophysics Meeting of the DGfB
    Drübeck

  • 02.03.2020 - 03.03.2020

    Frühjahrstagung der Biotechnologen
    Frankfurt

  • 04.03.2020

    jobvector Career Day
    München

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Aktuell: Stammzellfoschung

Humane embryonale Stammzellen (hES-Zellen) sind für die biowissenschaftliche Forschung und Medizin sehr interessant, da sie sich in spe zialisierte Zellen weiterentwickeln und in einer Zellersatztherapie z. B. bei Krebspatienten eingesetzt werden können. hES-Zellen müssen jedoch aus Embryonen, die durch in vitro-Fertilisation entstanden sind, gewonnen werden. Deshalb ist die Herstellung von hES ethisch fragwürdig und in Europa unterliegt die wissenschaftliche Verwendung von hES strengen Kriterien. In der Forschung werden hauptsächlich adulte Stammzellen und induzierte pluripotente Stammzellen (iPSC), die aus Somazellen gewonnen wurden, verwendet. Die vielfältigen neuen Entwicklungen in der Stammzellforschung beinhalten z. B. die Erstellung von Organoiden oder Mini-Organe zur Einsatz in der medizinischen Forschung oder für Arzneimitteltests. Hintergrundbild: MAP2-positive Neurone. Siehe Abb. 1, Artikel von Ricarda Stock und Hansjürgen Volkmer auf Seite 46.

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Neues Medium für Tumorzellkulturen

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Aktuell: Temperiertechnik

Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2016 bis 2019. Zuletzt erschienen ist: Pipettierautomaten (06/19).

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