Zellbiologie und Zellanalytik

Die Cytologie beschäftigt sich mit der Zelle als funktionelle und strukturelle Einheit des Lebens, aus der alle Organismen aufgebaut sind. Sie untersucht den Aufbau und die Funktion der Zellkompartimente sowie die biochemischen und molekularbiologischen Prozesse während der Zellteilung, -differenzierung, -motilität und -kommunikation auf der Einzelund Multizellebene. Triebkraft für die Zellanalytik sind vor allem Fortschritte in der Mikroskopie und ein stetig wachsender Werkzeugkasten an molekularbiologischen Methoden. Die Grundlagenforschung in der Zellbiologie liefert dadurch wichtige Erkenntnisse, die Anwendung in der Medizin und Biotechnologie finden.
Michael Lammers, Robert Vogt, Magdalena Kremer und Leona Berndt evaluieren in ihrem Artikel die posttranslationale Modifikation durch Lysinacetylierung und deren Einfluss auf den Alterungsprozess. Brooke Morriswood und Markus Engstler geben uns einen Einblick in die Möglichkeiten der Zellbiologie, die in der Untersuchung von Modellorganismen abseits des Mainstreams liegen. Amelie Bergs, Jana Liewald und Alexander Gottschalk stellen das Potenzial optogenetischer Methoden in der Zellbiologie vor und die damit verbundenen Herausforderungen.

Lysinacetylierung – eine kleine Modifikation mit großer Wirkung Optogenetischer Werkzeugkasten für neue experimentelle Ansätze Mehr Diversität für die Zellbiologie – Trypanosomen als Vorreiter Herstellernachweis

Termine

  • 30.09.2020

    LAB-SUPPLY
    Münster

  • 01.10.2020 - 02.10.2020

    Genome Editing in Europa: neue Agenda oder neue Auseinandersetzungen?
    Konferenz wird virtuell durchgeführt

  • 05.10.2020 - 06.10.2020

    European Forum for Industrial Biotechnology and the Bioeconomy – EFIB 2020
    Event wird virtuell durchgeführt

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Aktuell: Laborautomation

Bereits im 19. Jahrhundert wurde die Automatisierung von Arbeitsschritten in biowissenschaftlichen Laboren angestrebt. Damals waren vor allem Endnutzer – häufig Wissenschaftler – für die Entwicklung und Umsetzung erster Automatisierungen selbst verantwortlich, wie z. B. Thaddeus M. Stevens, der 1875 eine automatisierte Apparatur zur Waschung von Filtraten entwickelte. Beflügelt durch Elektrifizierung, Industrialisierung und Digitalisierung, wurden in den folgenden Dekaden weitreichende Fortschritte im Bereich der Laborautomatisierung erzielt. So wird heutzutage eine Vielzahl von Laborgeräten eingesetzt, die Prozesse automatisiert durchführen können, beispielsweise Zentrifugen, Pipettierautomaten, Thermocycler sowie Kultivierungs- und Screening- Systeme. Zudem erweitert der Einsatz von Robotik- Technologien die mögliche Probenkapazität um ein Vielfaches, was vor allem in der Analytik mittels Hochdurchsatz-Screenings genutzt wird. Daniela Hübscher und Katrin Streckfuss stellen in ihrem Artikel eine PCR-basierte Hochdurchsatz-Methode zur Detektion von Virusinfektionen in induzierten, pluripotenten Stammzellen vor. Anja Klussmeier, Geoffrey A. Behrens und Vinzenz Lange modifizieren ein Hochdurchsatz-System für die HLA-Genotypisierung für eine schnelle Testung auf SARS-CoV2. Phillip Rink und Armin Djamei haben eine Methode zur effizienten Identifizierung von neuen Genfunktionen entwickelt, die sie am Beispiel von Pflanze-Pathogen- Interaktionen vorstellen. Hintergrundbild: © Tetiana Lazunova / Getty Images / iStock

Zu den Beiträgen
Neue Produkte

Filtration von Zellsuspensionen mit kleinen Volumina

Weitere Informationen unter: www.greinerbioone.com

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Marktübersicht

Aktuell: Western-Blot-Geräte

Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2016 bis 2020. Zuletzt erschienen ist: Western-Blot-Geräte (05/20).

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