Preise für junge deutsche iGEM-Teams

Die große Feier fand 2020 nur online statt – aber die Begeisterung bei den deutschen iGEM-Teams war dennoch groß: Fast jede der elf deutschen Forschergruppen freute sich über eine Auszeichnung beim „International Genetically Engineered Machine“-Wettbewerb. Mit Hilfe von molekularen und austauschbaren DNA-Bausteinen konstruieren Bachelor- und Masterstudierende im Laufe eines Sommers sehr selbständig biologisch-technische Systeme. Den hervorragenden zweiten Platz (hinter dem Team Leiden, NL) belegte das Team Aachen mit ihrem künstlichen Kraftwerk, einem magnetischen ATP-Recycling-System (https://www.biospektrum.de/blatt/d_bs_pdf&_id=1765024). Über Goldmedaillen freuen sich Bielefeld mit einem innovativen Verhütungssystem, Heidelberg mit einer Toolbox zur Zellregulation, Stuttgart, Darmstadt und Kaiserslautern, die jeweils ein System zur Abwasserreinigung entwickelten, sowie Hannover und Tübingen. Hinzu kamen etliche Sonderpreise, etwas für Umweltthemen oder Videos, und eine Bronze-Medaille für Team Ulm für ein Styropor-Abbausystem.

iGEM-Teams

Termine

  • 20.01.2021 - 21.01.2021

    86. Interantionale Grüne Woche Berlin
    Messe wird virtuell durchgeführt

  • 26.01.2021 - 28.01.2021

    Advances in Chemical Biology
    Konferenz wird virtuell durchgeführt

  • 29.01.2021 - 30.01.2021

    9. Norddeutsche Hormon- und Stoffwechseltage
    Konferenz wird virtuell durchgeführt

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Special

Aktuell: High Content Cell Imaging

Während in der klassischen Mikroskopie die Zellen fixiert werden müssen, was Zerstörungen und Artefakte mit sich bringt, können mit Fluoreszenz-basierten Mikroskopiemethoden, z. B. der laser scanning-Mikroskopie, lebende Zellen viel realistischer beobachtet werden. Dabei wird der Erkenntnisgewinn enorm erweitert, da nicht nur eine exakte Lokalisation von spezifischen Proteinen oder Nukleinsäuren in der Zelle bestimmt werden kann, sondern auch deren Bewegungen und Interaktionen in einer intakten, lebenden Zelle. Durch die resolution Evolution, bei der die Auflösungsgrenze drastisch nach unten verschoben wurde, z. B. mit der stochastic optical reconstruction microscopy (dSTORM), können sogar einzelne Moleküle in lebenden Zellen erfasst werden. Jan Schlegel und Markus Sauer zeigen in ihrem Beitrag, wie man mit der 3D-Gitter-Lichtblatt-dStorm-Technologie die Verteilung des Adhäsionsrezeptors CD56 in der Plasmamembran visualisieren kann. Anne Schlaitz wendet die konfokale laser scanning-Methode an, um in lebenden Zellen die Dynamik des ERs während der Mitose zu erforschen. Tobias Becker und Pavel Kielkowski stellen in ihrem Artikel eine Pronukleotid-Sonde für das in situ fluorescence Imaging zur Identifizierung und Beobachtung von AMPylierten Proteinen vor. Hintergrundbild: Sich teilende HeLa-Zellen unter dem Lichtmikroskop. Chromosomen im Zellnukleus (lila), Mikrotubuli im Zellskelett (Tubulin, grün) und Aktin (rot) sind erkennbar. Bild: Kevin Mackenzie, University of Aberdeen, Wellcome Collection, https://wellcomecollection.org/works/vjq5c26rCC unter der Lizenz BY 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by/4.0.

Zu den Beiträgen
Neue Produkte

Nukleinsäure-Extraktion im Hochdurchsatz

Weitere Informationen unter: www.himedialabs.com

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Marktübersicht

Aktuell: Mikrotiterplatten

Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2016 bis 2020. Zuletzt erschienen ist: Mikrotiterplatten(07/20).

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