BIOspektrum Fernstudium

Erweiterte Suche

Nachrichten

Karrieremesse in Frankfurt

01.03.2019 | Am 27. März 2019 richtet jobvector bereits zum 44. Mal die erfolgreiche Karrieremesse jobvector career day in Frankfurt aus. Informatiker & IT-Spezialisten, Ingenieure, Naturwissenschaftler und Mediziner erhalten kostenfrei Informationen zu Beruf und Karriere. Auf AbsolventInnen und Berufserfahrene warten im KAP Europa viele Jobchancen und interessante Angebote. BewerberInnen haben die Möglichkeit, spannende Vorträge von Unternehmen zu Einstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven zu hören und die Firmen in persönlichen Gesprächen kennenzulernen. Hierbei treffen TeilnehmerInnen auf mittelständische Unternehmen, staatliche Behörden, aber auch auf internationale Konzerne. Außderdem stehen den BewerberInnen verschiedene Services zur Verfügung. Ein professioneller Fotograf fertigt Bewerbungsfotos an und bei fachspezifischen CV-Checks wird der mitgebrachte Lebenslauf analysiert und optimiert. Hierbei werden die TeilnehmerInnen optimal auf zukünftige Bewerbungen und weitere Karriereschritte vorbereitet.

more_grey jobvector career day


Salz und die Entstehung von Neurodermitis

28.02.2019 | Das Team um Prof. Christina Zielinski von der Technischen Universität München (TUM) konnte in Zellkulturen zeigen, dass Salz zur Entstehung von Th2-Zellen, einer Untergruppe von T-Zellen, führt. Laut Studie förderte Natriumchlorid die Expression von Interleukin-4 (IL-4) und IL-13 und unterdrückte zugleich die Expression von Interferon-γ (IFN-γ) in Gedächtnis-T-Zellen. Des Weiteren induzierte Natriumchlorid die Entwicklung von Th2-Zellen aus naiven T-Zell-Vorläufern. Diese Immunzellen sind Teil der Immunabwehr gegen Infektionen, können aber Fehlfunktionen entwickeln und dadurch fälschlicherweise gegen körpereigene Bestandteile vorgehen. Daher sind sie bei allergischen Erkrankungen wie Neurodermitis aktiv. Weitere Untersuchungen zeigten, dass der Natrium-Wert in Neurodermitis-betroffener Haut im Vergleich zu gesunder Haut tatsächlich bis zu 30-fach erhöht ist. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Natriumchlorid einen bisher vernachlässigten Faktor bei der Entstehung von Neurodermitis darstellt, der in der Lage ist, Zellen des Immunsystems zu beeinflussen.

more_grey DOI: 10.1126/scitranslmed.aau0683


Lebensstil hinterlässt Spuren im Gehirn

20.02.2019 | Nachwuchswissenschaftlerin Nora Bittner und Professorin Svenja Caspers vom Jülicher Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM-1) analysierten gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Jülich, Düsseldorf, Essen und Basel die Daten von 248 Frauen und 301 Männern im Alter von 55 bis 85 Jahren. Hierbei konnten sie sowohl auf Kernspinaufnahmen der Gehirne als auch auf einen umfangreichen Datensatz zu der Lebenssituation der Probanden zurückgreifen. Für die Studie wurden die Faktoren soziales Umfeld, Alkohol- und Tabakkonsum sowie körperliche Aktivität berücksichtigt. Sport, soziale Kontakte und Alkohol wirken sich nach den Ergebnissen direkt auf die Gehirnstruktur aus. Die graue Substanz in bestimmten Regionen des Gehirns ist zum Beispiel bei Menschen, die in einem regen sozialen Umfeld leben, besser erhalten, als bei Menschen, die wenig soziale Kontakte haben. Ein hoher Alkoholkonsum wirkt sich hingegen negativ auf die Gehirnstruktur aus, geht also mit einem Gehirnabbau und dem Verlust von Nervenzellen einher. Rauchen dagegen beeinflusst weniger die Gehirnstruktur, sondern vielmehr die Gehirnfunktion. Die umfangreiche Datenerhebung bietet nach Ansicht der Wissenschaftlerinnen eine ideale Grundlage dafür, um aussagekräftige Antworten zu finden, welche Parameter ein gesundes Altern unterstützen und welche nicht. Bild: Forschungszentrum Jülich.

more_grey DOI: 10.1038/s41467-019-08500-x


Wie Schlaf das Immunsystem stärkt

13.02.2019 | Ausreichend Schlaf ist für unser Immunsystem und die Abwehr von Krankheitserregern wichtig. Wie das genau funktioniert, ist aber bisher unbekannt. Ein Team um Dr. Luciana Besedovsky und Dr. Stoyan Dimitrov vom Tübinger Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie und Dr. Tanja Lange aus der Lübecker Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie konnte an Probanden zeigen, dass bereits nach drei Stunden ohne Schlaf die Funktion der sogenannten T-Zellen beeinträchtigt war, der weißen Blutzellen, die für die Bekämpfung von Erregern zuständig sind. Dazu wurden die Probanden 24 Stunden überwacht und ihnen regelmäßig Blut und Plasma abgenommen: Eine Gruppe konnte nachts für acht Stunden schlafen, eine zweite Gruppe blieb über den gesamten Zeitraum wach. Dabei überprüfte das Forschungsteam vor allem die Bindungsstärke der T-Zellen an ein Molekül namens ICAM-1 (intercellular adhesion molecule-1), das es ihnen ermöglicht, sich an andere Zellen anzuheften, die sogenannte Adhäsion. Diese war schon nach 3 Stunden ohne Schlaf deutlich reduziert. Stammte außerdem das Plasma von Probanden ohne Schlaf, senkte es signifikant die Adhäsionsfähigkeit, verglichen mit dem Plasma der Probanden, die geschlafen hatten. Die Ergebnisse zeigen einen möglichen, grundlegenden Mechanismus, über den Schlaf uns beim alltäglichen Kampf gegen Infektionen zu unterstützten.

more_grey DOI: 10.1084/jem.20181169


Das Kleinhirn verstehen

29.01.2019 | Das Kleinhirn spielt eine große Rolle beim Koordinieren von Bewegungen und Verhalten. Wir wissen aber kaum etwas darüber, wie die Kleinhirn-Schaltkreise dies tun. Purkinjezellen, eine Schlüsseleinheit des Kleinhirns, werden als verantwortlich gesehen, sensorische und motorische Informationen miteinander zu vernetzen. Ruben Portugues und sein Team am Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried haben nun im Zebrafisch eine erstaunlich einfache aber elegante Einteilung des Kleinhirns in drei Verhaltensmodule nachgewiesen. Jedes dieser Module kodiert eine definierte visuelle Information. Um zu verstehen, wie das Kleinhirn Verhalten koordiniert, studierten die Wissenschaftler die Zebrafisch-Kleinhirnaktivität während die Tiere auf Reize einer virtuellen Umgebung reagierten. So kam eine unerwartete Aufteilung des Kleinhirns in drei Verhaltensmodule ans Licht. Jedes dieser Module verarbeitete jeweils eine bestimmte visuelle Information: der Beginn einer gerichteten Bewegung, die Geschwindigkeit einer Drehbewegung oder Helligkeitsänderungen. Jede untersuchte Purkinjezelle gehörte zu einem dieser drei Module. Die Forscher gehen davon aus, dass andere Sinne und auch die Kleinhirne anderer Tierarten in ganz ähnlicher Weise organisiert sind. Bild © MPI für Neurobiologie, Julia Kuhl.

more_grey DOI: 10.7554/eLife.42138

« zurückweiter »
Service

Stellenmarkt

Ihre Stellenanzeigen oder Stellengesuche sind willkommen!

Mitglieder der Gesellschaften können eine kostenfreie Fließtext-Anzeige im Heft oder eine Online-Anzeige schalten. Oder buchen Sie kostengünstig ein größeres Format (info@top-ad-online.de). Fragen Sie nach: biospektrum@springer.com

more_grey Stellenmarkt

Special

Aktuell: Liquid Handling & Probenvorbereitung

Aktuell: Liquid Handling & Probenvorbereitung

Hochauflösende Methoden, z. B. die massenspektrometrische Proteomik oder die in vivo-Mikrokopie, sind mittlerweile so präzise, dass eine optimale Qualität der Proben für valide Ergebnisse unerlässlich ist. Gerade bei Versuchen mit heterogenen Proben, empfindlichen Zellbestandteilen oder auch in der Bioproduktion von pharmazeutischen Produkten ist die Probenvorbereitung ein entscheidender Schritt, der die Qualität, Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit der Ergebnisse maßgeblich beeinflusst. (Hintergrundbild: © kwanchaift/stock.adobe.com)

more_grey Zu den Beiträgen

Neue Produkte

Schneller und zuverlässiger Microplate Reader

Schneller und zuverlässiger Microplate Reader

Weitere Informationen unter: www.bmglabtech.com

more_grey Weitere Produkte [PDF]

Marktübersicht

Aktuell: HCI-Systeme

Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2005 bis 2019. Zuletzt erschienen ist: High Content Imaging-Systeme (02/19). In 2019 erscheinen außerdem noch 2 weitere Marktübersichten: Temperiertechnik (04/19) und Pipettierautomaten (06/19).

more_grey zur Übersicht