BIOspektrum Fernstudium

Erweiterte Suche

Nachrichten

jobvector career day

22.10.2018 | Am 16. 11. 2018 findet der jobvector career day wieder in Düsseldorf statt. Die internationale Karrieremesse für IT, Ingenieurwesen, Naturwissenschaft & Medizin wird in Kooperation mit der Naturejobs Career Expo ausgerichtet. BerufseinsteigerInnen, AbsolventInnen, Studierende aber auch Fach- und Führungskräfte erhalten die Möglichkeit, mit nationalen und internationalen Top-Arbeitgebern in Kontakt zu treten. Vorträge zu Karriereperspektiven und Einstiegschancen sowie persönliche Gespräche mit Unternehmensvertretern eröffnen neue Jobchancen. Neben börsennotierten Konzernen sind auch zahlreiche mittelständische Unternehmen und Behörden vertreten. Auf Wunsch können Bewerbungsfotos von einem professionellen Fotografen erstellt werden und alle BewerberInnen erhalten eine Ausgabe des Karriereratgebers Karrieretrends. Durch einen fachspezifischen Bewerbungsmappencheck werden die BewerberInnen mit Rücksicht auf Ihren fachlichen Hintergrund auf zukünftige Bewerbungen vorbereitet. Mitgebrachte Lebensläufe werden dabei von Experten analysiert und optimiert. Highlight ist das Bewerbungsgespräch LIVE, bei dem ein echtes Vorstellungsgespräch zwischen einem Bewerber und einer erfahrenen Personalerin eines Großunternehmens geführt und anschließend durch Personalexperten analysiert wird.

more_grey www.jobvector.de/careerday


Artenreiche Wälder speichern doppelt so viel Kohlenstoff wie Monokulturen

08.10.2018 | Im Jahr 2009 startete mit BEF-China ein einmaliges Waldexperiment. Dabei wurden Baummischungen mit verschiedener Anzahl an Arten angepflanzt – von der Monokultur bis zum artenreichen Wald mit 16 verschiedenen Baumarten. Nach acht Jahren speicherte ein solcher Wald in seiner oberirdischen Biomasse durchschnittlich 32 Tonnen Kohlenstoff pro Hektar. Eine durchschnittliche Monokultur brachte es dagegen nur auf 12 Tonnen Kohlenstoff pro Hektar, also nicht einmal die Hälfte. Die Studie wurde unter Federführung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Chinese Academy of Sciences betrieben. Mit einer Mischung aus einheimischen Baumarten ist es möglich, eine höhere Produktivität zu erreichen, womit sich auch das Klima besser schützen lässt lautet eine der Schlussfogerungen aus dem Experiment. Artenreiche Wälder sind auch weniger empfindlich gegenüber Krankheiten oder extremen Wettereignissen, die durch den Klimawandel immer häufiger werden. Und sie sind ein Beitrag zum Erhalt der weltweit bedrohten biologischen Vielfalt. Zudem mache es sich auch wirtschaftlich bezahlt, bei Aufforstungen Mischkulturen zu verwenden, so die Studienautoren. Bild: Helge Bruelheide, MLU.

more_grey DOI: 10.1126/science.aat6405


Gedächtnis ist gleichzeitig detailgetreu und integrativ

28.09.2018 | Wissenschaftler des Instituts für Kognitive Neurologie und Demenzforschung der Universität Magdeburg (IKND), des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen in der Helmholtz-Gemeinschaft (DZNE) und der University College London (UCL) zeigten in einer Studie, wie es unser Gedächtnis schafft, zwei sich widersprechende Anforderungen zu erfüllen: Auf der einen Seite ist es präzise, das heißt, es kann ähnliche Ereignisse trennen, auf der anderen Seite ist es verknüpfend (oder „integrativ“) und kann an Gemeinsamkeiten zwischen ähnlichen Ereignissen erinnern. Mittels ultrahochauflösender funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gelang es, Aus- und Eingänge in das Gedächtnis zu erkennen und deren Verknüpfung nachzuweisen. Die Forscher konzentrierten sich dabei auf eine Hirnregion, die für das Gedächtnis von besonderer Bedeutung ist, den Hippokampus. Diese neuen Erkenntnisse bieten eine gute Basis, um wichtige Gedächtnisprozesse zu entschlüsseln und Gedächtnisstörungen im Alter und bei dementiellen Erkrankungen besser zu untersuchen. Grafik: IKND/Uniklinik Magdeburg

more_grey DOI: org/10.1016/j.neuron.2018.08.009


Komponenten und Bauweise neuronaler Kontaktstellen identifiziert

10.09.2018 | Synapsen sind die Schaltstelle für den Informationsaustausch von Nervenzellen. Ein Team von Forschern um Prof. Dr. Volker Haucke (Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) und Freie Universität Berlin) und Prof. Dr. Stephan Sigrist von der Freien Universität Berlin hat nun herausgefunden, aus welchem Material neue Präsynapsen gebildet werden, die für die Ausschüttung von Botenstoffen zuständig sind. Sie experimentierten mit neuronalen Zellen aus Mausgehirnen sowie Drosophila-Larven, um mehr über den Aufbau der Präsynapsen zu erfahren. So werden Vesikel und Gerüstproteine größtenteils zusammen, als eine Art Paket, an die Präsynapse transportiert, kommen damit als funktionelle Einheiten an der sich bildenden Synapse an und können unmittelbar Botenstoffe freisetzen. Zudem deckte das Team auf, dass die Transport-Organellen, in denen Gerüst- und Vesikelproteine gefunden werden, Charakteristika von sogenannten Lysosomen aufweisen. Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Nervensystems haben die Lysosomen-verwandten Vesikel offenbar auch eine Aufbaufunktion, denn sie bilden die Präsynapsen, an denen die Botenstofffreisetzung vor sich geht. Die Erkenntnisse könnten künftig auch genutzt werden, um Therapien zur Nervenregeneration wirksamer zu machen.

more_grey DOI: doi.org/10.1016/j.neuron.2018.08.004


Im Reissverschlussverfahren

03.09.2018 | Die Blutgefässe bilden ein weit verzweigtes Versorgungsnetzwerk, das unseren Körper von Kopf bis Fuss durchzieht und Sauerstoff und Nährstoffe in jedes einzelne Organ transportiert. Im Embryo entstehen sie an vielen verschiedenen Orten gleichzeitig, verbinden sich miteinander und formen so das Netzwerk. Das Gefässwachstum geht dabei von sogenannten Endothelzellen aus. Das Team von Prof. Markus Affolter am Biozentrum der Universität Basel verwendet den Zebrafisch als Modellorganismus, um diese Entstehung zu untersuchen. In ihrer aktuellen Studie zeigen die Wissenschaftler, dass sich die Endothelzellen bewegen können ohne sich dabei loszulassen. Dies gelingt mithilfe des Zellskeletts sowie einem Ankerprotein. Diese beiden arbeiten bei der Zellmigration eng zusammen. Das Zytoskelett macht dabei den ersten Schritt, es sorgt dafür, dass sich die Zellen verlängern. Anschliessend verankert das Protein den vorgestülpten Zellsaum mit der Nachbarzelle. Ein weiteres Protein stabilisiert am Ende die Verankerung. Dieser Vorgang läuft wieder und wieder ab und so kriecht die Zelle langsam voran. Im Prinzip funktioniert das Ganze wie ein Reissverschluss, sobald sich die Zelle ein Stück vorwärtsgeschoben hat, schliesst sich der Spalt zur benachbarten Endothelzelle. © Universität Basel, Biozentrum

more_grey DOI: 10.1038/s41467-018-05851-9

« zurückweiter »
Service

Stellenmarkt

Ihre Stellenanzeigen oder Stellengesuche sind willkommen!

Mitglieder der Gesellschaften können eine kostenfreie Fließtext-Anzeige im Heft oder eine Online-Anzeige schalten. Oder buchen Sie kostengünstig ein größeres Format (info@top-ad-online.de). Fragen Sie nach: biospektrum@springer.com

more_grey Stellenmarkt

Special

Aktuell: Genome Editing

Aktuell: Genome Editing

Das Genome Editing verspricht uns präzise Änderungen in vivo an beliebigen Stellen im Genom vornehmen zu können. Hier liegen große Chancen – sowohl für die Forschung als auch für Anwendungen im lebenden Organismus. Der große Erfolg der CRISPR-Cas-Methodik stellt derzeit alle anderen Gene Editing-Methoden in den Schatten und beflügelt gleichzeitig die aktuellen Debatten, die in Politik und Öffentlichkeit auch zu möglichen Risiken und ethischen Aspekten geführt werden. Hintergrundbild: © Forance / stock.adobe.com

more_grey Zu den Beiträgen

Neue Produkte

Ein Lumimometer für alle Fälle

Ein Lumimometer für alle Fälle

Weitere Informationen unter: www.berthold-bio.com

more_grey Weitere Produkte [PDF]

Marktübersicht

Aktuell: Microplate Reader

Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2005 bis 2018. In 2018 sind zwei Marktübersichten erschienen: Durchflusszytometer (03/18) sowie zuletzt Microplate Reader (06/18).

more_grey zur Übersicht