Heliobacter pylori

Immunität gegen Magenkeim dank Mutation

Der Magenkeim Helicobacter pylori ist das einzige von der Weltgesundheitsorganisation anerkannte Bakterium, das eine Krebserkrankung auslösen kann. Der Frage, weshalb manche Menschen immun gegen diesen Erreger sind, haben sich jetzt Forscher um Prof. Dr. Julia Mayerle (Greifswald) mit Kollegen aus Rotterdam (Niederlande) gewidmet. In einer genomweiten Analyse konnte das Gen identifiziert werden, das dafür entscheidend ist, ob H. pylori im Magen an die Schleimhaut binden kann. Probanden, die nicht mit dem Bakterium infiziert sind, tragen häufiger eine genetische Veränderung im TLR1-Gen (Toll like Receptor 1), das eine wesentliche Rolle für die angeborene Immunität spielt. Ein Aminosäureaustausch in der extrazellulären Domäne von TLR1 führt zu einer geringeren Bindungskapazität für triacetylierte Lipopeptide, einem Bestandteil der Bakterienmembran von H. pylori. Diese bahnbrechenden Ergebnisse werden für die Entwicklung von Impfstrategien gegen H. pylori von großer Bedeutung sein.

DOI: 10.1001/jama.2013.4350

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    Konferenz wird virtuell durchgeführt

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Saskia Hussung und Ralph Fritsch haben eine multi-target droplet PCR (ddPCR) zum Nachweis von KRAS- und NRAS-Mutation in freier DNA für eine nicht-invasive Tumordiagnostik entwickelt. Marcel Boss und Christoph Arenz untersuchen zirkulare RNAs (circRNAs) mit RT-qPCR über einen neuartigen rolling circle-Mechanismus. Jan Fleckhaus und Peter M. Schneider setzen die Multiplex-PCR für eine molekulare Altersbestimmung ein. Hintergrundbild: © peshkova / stock.adobe.com

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