Bild: NIH

Die Quelle des Hepatitis C-Virus

Hepatitis C-Viren können unbehandelt zum Tod führen. Bislang gibt es zwar Therapien, aber keine Möglichkeit, sich durch eine Impfung vor einer Infektion zu schützen. Prof. Dr. Christian Drosten und Dr. Jan Felix Drexler (Institut für Virologie, Universitätsklinikum Bonn) haben nun mit Kollegen die mögliche Herkunft der Erreger in Nagetieren und Fledermäusen ausgemacht. In umfangreichen Studien stießen die Forscher in Nagetieren auf zahlreiche Varianten an Hepatitis C verwandten Viren. In Fledermäusen fanden sie Antikörper gegen den Erreger. Dies ist ein Hinweis darauf, dass sich diese Virusfamilie im Lauf der Evolution in Kleinsäugern entwickelt hat und dann möglicherwiese auf den Menschen oder andere Tiere übergesprungen ist. Mit diesem Befund ergeben sich neue Ansätze für die Entwicklung eines Tiermodells, das dringend zur Entwicklung eines Impfstoffs gebraucht wird.

DOI: 10.1371/journal.ppat.1003438

Termine

  • 19.02.2020 - 21.02.2020

    32. Irseer Naturstofftage
    Kloster Irsee

  • 21.02.2020

    Workshop der GfG: Auf dem Weg zur Professur
    Berlin

  • 24.02.2020 - 26.02.2020

    4th Annual Meeting in Conservation Genetics – From Genomes to Application
    Frankfurt

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Humane embryonale Stammzellen (hES-Zellen) sind für die biowissenschaftliche Forschung und Medizin sehr interessant, da sie sich in spe zialisierte Zellen weiterentwickeln und in einer Zellersatztherapie z. B. bei Krebspatienten eingesetzt werden können. hES-Zellen müssen jedoch aus Embryonen, die durch in vitro-Fertilisation entstanden sind, gewonnen werden. Deshalb ist die Herstellung von hES ethisch fragwürdig und in Europa unterliegt die wissenschaftliche Verwendung von hES strengen Kriterien. In der Forschung werden hauptsächlich adulte Stammzellen und induzierte pluripotente Stammzellen (iPSC), die aus Somazellen gewonnen wurden, verwendet. Die vielfältigen neuen Entwicklungen in der Stammzellforschung beinhalten z. B. die Erstellung von Organoiden oder Mini-Organe zur Einsatz in der medizinischen Forschung oder für Arzneimitteltests. Hintergrundbild: MAP2-positive Neurone. Siehe Abb. 1, Artikel von Ricarda Stock und Hansjürgen Volkmer auf Seite 46.

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