transcription

Transkriptmuster parallel in tausenden Einzelzellen

Prof. Dr. Lucas Pelkmans und seine Kollegen von der Universität Zürich entwickelten ein vollautomatisches Verfahren, das es erstmals ermöglicht, die Anzahl und räumliche Anordnung einzelner Transkriptmoleküle innerhalb von tausenden Einzelzellen parallel zu messen. Die kürzlich publizierten Resultate liefern zudem völlig neue Erkenntnisse über die Variabilität der Genaktivität in Einzelzellen. Die Wissenschaftler stellten eine große Variabilität in der Anzahl und räumlichen Anordnung der Transkriptmoleküle fest. Dabei konnten aber auch bestimmte Transkriptmuster erkannt werden. Die Wissenschaftler vermuten deshalb, dass die Transkriptmuster eine Gegenmaßnahme zur Variabilität in der Anzahl der Transkriptmoleküle darstellen und für die Robustheit der Prozesse in der Zelle verantwortlich sind. Mit dieser neuen Methode lässt sich beispielsweise die unterschiedliche Genaktivität einzelner Tumorzellen abbilden.
© Sulai / commons.wikimedia.org

DOI:10.1038/nmeth.2657

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  • 28.10.2020

    LAB-SUPPLY Hamburg
    Hamburg

  • 28.10.2020 - 31.10.2020

    FEMS Conference on Microbiology 2020
    Konferenz wird virtuell durchgeführt

  • 01.11.2020 - 10.11.2020

    Falling Walls and Berlin Science Week
    Konferenz wird virtuell durchgeführt

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Die Polymerasekettenreaktion (PCR) ist eine wichtige Methode der Molekularbiologie und ermöglicht die exponentielle Vervielfältigung sehr geringer Mengen spezifischer DNA aus einer heterogenen DNA-Probe. Die klassische PCR wurden für spezifische Fragenstellungen erweitert, sodass eine Vielzahl von PCR-Techniken beschrieben wurde. Gängige PCR-Varianten umfassen neben der quantitativen Echtzeit-PCR (qPCR) beispielsweise die Reverse-Transkriptase-PCR (RT-PCR) zum Nachweis von RNA oder die Multiplex-PCR, mit der mehrere Gene auf einmal amplifiziert werden können. Für eine digital PCR (dPCR) wird die DNA auf viele Reaktionsgefäße mit einem kleinen Volumen aufgeteilt, bei der digital droplet PCR (ddPCR) sogar auf nanolitergroße Einzeltröpfchen. Mithilfe von Fluoreszenzsonden kann die DNA dann detektiert und auch quantifiziert werden.
Saskia Hussung und Ralph Fritsch haben eine multi-target droplet PCR (ddPCR) zum Nachweis von KRAS- und NRAS-Mutation in freier DNA für eine nicht-invasive Tumordiagnostik entwickelt. Marcel Boss und Christoph Arenz untersuchen zirkulare RNAs (circRNAs) mit RT-qPCR über einen neuartigen rolling circle-Mechanismus. Jan Fleckhaus und Peter M. Schneider setzen die Multiplex-PCR für eine molekulare Altersbestimmung ein. Hintergrundbild: © peshkova / stock.adobe.com

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