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Tears don’t lie – Pheromone steuern Sozialverhalten

Prof. Dr. Marc Spehr von der Technischen Hochschule Aachen konnte zusammen mit Kollegen der Universitäten Harvard und Tokio nachweisen, dass ein neu entdecktes Pheromon namens ESP22 Informationen über das Alter bei Mäusen vermittelt. In der neu erschienen Studie wurden das altersabhängige Vorkommen von ESP22 in der Tränenflüssigkeit, die Wahrnehmung dieses Pheromons über das Jacobsonsche Organ (Vomeronasalorgan), sowie dessen Wirkungen auf das Verhalten der Mäuse dokumentiert. Die Ergebnisse dieser Studie verdeutlichen, wie ein dem Menschen fehlendes Sinnesorgan Pheromone entschlüsseln und damit direkten Einfluss auf das komplexe Sozialverhalten einer Gruppe ausüben kann. Die Forscher arbeiten nun an der Aufklärung der neuronalen Schaltkreise im Gehirn, die eine ESP22 abhängige Verhaltensreaktion steuern. Somit dürften auch in Zukunft weitere spannende Neuigkeiten auf dem Gebiet der Chemosensorik auf ihre Entdeckung warten.
© Rama / CC-licence by-sa

DOI:10.1038/nature12579

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  • 01.11.2020 - 10.11.2020

    Falling Walls and Berlin Science Week
    Konferenz wird virtuell durchgeführt

  • 04.11.2020 - 07.11.2020

    DGN Kongress
    Konferenz wird virtuell durchgeführt

  • 11.11.2020 - 12.11.2020

    Plant Biology and Biotechnology 2020
    Konferenz wird virtuell durchgeführt

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Saskia Hussung und Ralph Fritsch haben eine multi-target droplet PCR (ddPCR) zum Nachweis von KRAS- und NRAS-Mutation in freier DNA für eine nicht-invasive Tumordiagnostik entwickelt. Marcel Boss und Christoph Arenz untersuchen zirkulare RNAs (circRNAs) mit RT-qPCR über einen neuartigen rolling circle-Mechanismus. Jan Fleckhaus und Peter M. Schneider setzen die Multiplex-PCR für eine molekulare Altersbestimmung ein. Hintergrundbild: © peshkova / stock.adobe.com

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