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T-Zellen gegen HBV

WHO-Angaben zufolge leiden über 260 Millionen Menschen an einer chronischen Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV). Zwar bieten Impfungen zuverlässigen Schutz vor Neuinfektionen, doch die rückstandslose Heilung bereits erkrankter Patienten gestaltet sich schwierig. Den Forschern um Dr. Karin Wisskirchen am Helmholtz Zentrum München und der Technischen Universität München ist es nun in Zusammenarbeit mit Kollegen des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf und des Universitätsklinikums Heidelberg gelungen, durch T-Zelltherapie eine chronische Infektion mit HBV im Tiermodell zu heilen. Die genetische Information für HBV-spezifische T-Zellrezeptoren wurde aus Patienten gewonnen, bei denen die Infektion ausgeheilt war, und in T-Zellen aus dem Blut von Patienten mit chronischer Hepatitis B eingebracht. Dadurch entstanden aktive T-Zellen, die das Virus oder virus-induzierte Krebszellen bekämpfen konnten. In Zellkulturen waren diese umprogrammierten T-Zellen in der Lage, HBV-infizierte Zellen komplett zu eliminieren.
Bild: © Maksym Yemelyanov/stock.adobe.com

DOI: 10.1172/JCI120228

Termine

  • 19.02.2020 - 21.02.2020

    32. Irseer Naturstofftage
    Kloster Irsee

  • 21.02.2020

    Workshop der GfG: Auf dem Weg zur Professur
    Berlin

  • 24.02.2020 - 26.02.2020

    4th Annual Meeting in Conservation Genetics – From Genomes to Application
    Frankfurt

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Humane embryonale Stammzellen (hES-Zellen) sind für die biowissenschaftliche Forschung und Medizin sehr interessant, da sie sich in spe zialisierte Zellen weiterentwickeln und in einer Zellersatztherapie z. B. bei Krebspatienten eingesetzt werden können. hES-Zellen müssen jedoch aus Embryonen, die durch in vitro-Fertilisation entstanden sind, gewonnen werden. Deshalb ist die Herstellung von hES ethisch fragwürdig und in Europa unterliegt die wissenschaftliche Verwendung von hES strengen Kriterien. In der Forschung werden hauptsächlich adulte Stammzellen und induzierte pluripotente Stammzellen (iPSC), die aus Somazellen gewonnen wurden, verwendet. Die vielfältigen neuen Entwicklungen in der Stammzellforschung beinhalten z. B. die Erstellung von Organoiden oder Mini-Organe zur Einsatz in der medizinischen Forschung oder für Arzneimitteltests. Hintergrundbild: MAP2-positive Neurone. Siehe Abb. 1, Artikel von Ricarda Stock und Hansjürgen Volkmer auf Seite 46.

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