Gesichtserkennung

Wie wir uns Gesichter merken

Isabelle Bülthoff, Leiterin der Forschungsgruppe für Erkennen und Kategorisieren am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik, hat mit ihrem Team untersucht, was wir uns an einem vertrauten Gesicht merken, um es wieder zu erkennen. Dazu wurden Gesichtsscans erstellt und diese zuerst schrittweise weiblicher und dann männlicher gemacht (bis hin zu 50 Prozent). In einer zweiten Reihe gaben die Forscher den Gesichtern schrittweise ein stärkeres asiatisches und umgekehrt ein deutlicheres kaukasischeres Aussehen. In einer dritten Versuchsreihe schließlich wurden die Gesichter von bekannten Personen mit Gesichtern von Unbekannten vermischt. Die Ergebnisse zeigen, dass Menschen das Gesicht einer Person anhand von bestimmten äußeren Merkmalen zuordnen, zum Beispiel anhand der Haut, der Form der Augen und Nase sowie daran, wie diese einzelnen Gesichtspartien zueinander stehen. Diese persönlichen Eigenheiten bezeichnet man als Idiosynkrasie. Menschen erinnern sich genauer an solche Idiosynkrasien eines Gesichts als an ein exakt geschlechtsspezifisches oder ethnisches Erscheinungsbild. Es reicht ja im normalen Leben aus zu wissen, dass es ein Mann oder eine Frau ist. wie männlich oder weiblich diese Person ist, ist eher unerheblich. Bild: Max Planck Institut für biologische Kybernetik.

DOI: org/10.1037/xlm0000784

Termine

  • 18.01.2020 - 27.01.2020

    85. Internationale Grüne Woche Berlin 2020
    Berlin

  • 20.01.2020 - 21.01.2020

    The SMi 9th Annual Pharmaceutical Microbiology Conference
    London, UK

  • 29.01.2020 - 30.01.2020

    Phage Future Congress
    Washington DC, USA

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Cell Imaging-Techniken, die es erlauben, die Zelle als kleinste lebensfähige Einheit zu untersuchen und komplexe Vorgänge im Inneren der Zelle oder eines Zellverbundes sichtbar zu machen, werden immer ausgefeilter. Neben der klassischen Licht-, Fluoreszenz- und Elektronen mikroskopie, die z. B. Untersuchungen zur Zellstruktur oder zur Expression und Lokalisation markierter Proteine in fixierten Zellen ermöglichen, können heute durch vielfältige Kombinationen von genetischen und biochemischen Methoden physiologische Prozesse in lebenden Zellen und sogar Organellen sowie einzelne Proteine live erfasst werden. Hintergrundbild: Menschliche Zelle mit Nucleus und Tubulin. Credit: Matthew Daniels. CC BY 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by/4.0

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