Gesichtsausdrücke spiegeln Emotionen von Mäusen wider

Gesichtsausdrücke spiegeln Emotionen von Mäusen wider

Schon neugeborene Babys reagieren mit wiedererkennbaren Gesichtsausdrücken wenn sie traurig, glücklich oder angeekelt sind. Auch bei gängigen Haustieren wie beispielsweise Hunden meinen wir, Gefühle in ihrer Mimik zu erkennen. Die Gesichter anderer Tiere erscheinen uns dagegen oft als ausdruckslos. Dass Mäuse ebenfalls emotionale Gesichtsausdrücke besitzen, wurde nun erstmals von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried (Planegg) nachgewiesen. Hierfür entwickelte das Team um Dr. Nadine Gogolla eine computergestützte Gesichtsausdrucks-Analyse, die insgesamt fünf emotionale Zustände – Freude, Ekel, Unwohlsein, Schmerz und Angst – aus den Gesichtern von Mäusen ablesen kann. Zudem ermöglicht der Computeralgorithmus eine Messung der relativen Stärke dieser Emotionen. Das Auslesen von Gesichtsausdrücken bildet die Basis um zukünftig grundlegende Prozesse der Emotionsentstehung im Gehirn am Tiermodell Maus zu erforschen. Dies könnte auch ein Schlüssel für die Erforschung von Störungen bei der Emotionsverarbeitung sein, wie zum Beispiel bei Angststörungen und Depressionen. Bild: Der Gesichtsausdruck einer Maus. Darauf aufbauend wollen Forscher nun die neuronalen Grundlagen der Emotionen untersuchen (Quelle: © Max-Planck-Institut für Neurobiologie / Kuhl)

DOI: 10.1126/science.aaz9468

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    Konferenz wird virtuell durchgeführt

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    Plant Biology and Biotechnology 2020
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Saskia Hussung und Ralph Fritsch haben eine multi-target droplet PCR (ddPCR) zum Nachweis von KRAS- und NRAS-Mutation in freier DNA für eine nicht-invasive Tumordiagnostik entwickelt. Marcel Boss und Christoph Arenz untersuchen zirkulare RNAs (circRNAs) mit RT-qPCR über einen neuartigen rolling circle-Mechanismus. Jan Fleckhaus und Peter M. Schneider setzen die Multiplex-PCR für eine molekulare Altersbestimmung ein. Hintergrundbild: © peshkova / stock.adobe.com

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