Alle gegen einen in der Krebszelle

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In Tumorzellen liegt meist eine Vielzahl an Mutationen vor. Die jeweilige Kombination der Mutationen bestimmt unter anderem das Wachstum von Zellen und auch das Ansprechen auf Therapien. Wissenschaftler um Prof. Dr. Michael Boutros vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg und Dr. Wolfgang Huber vom European Molecular Biology Laboratory Heidelberg wollen mit der Entwicklung eines neuen Verfahrens im großen Maßstab untersuchen, wie Gene miteinander interagieren. Dazu haben sie epigenetisch aktive Gene einzeln und in Kombination ausgeschaltet. Mittels automatisierter Bildverarbeitungsmethoden konnten so Interaktionsprofile menschlicher Krebszellen erstellt werden. Die Methode bildet die Basis, bessere Medikamente in wirksameren Kombinationen gegen Krebserkrankungen entwickeln zu können.