Laborautomation

Die Vorstellung, Arbeitsprozesse autonom, ohne direkte menschliche Arbeitskraft auszuführen, beschäftigte bereits Aristoteles. Heute sind vollautomatische Produktionsstraßen, Roboter und Fertigungsanlagen aus der Industrie nicht mehr wegzudenken. Auch in der Forschung gewinnt die Automation zunehmend an Bedeutung. Experimentelle Ansätze können so unter standardisierten Bedingungen mit minimierten Fehlerquellen wiederholt und Proben mit einer ungeahnten Durchsatzleistung analysiert werden.
Alina Burmeister, Fabienne Hilgers und Alexander Grünberger stellen ein mikrofluidisches Kultivierungssystem vor, dass mit automatisierter Lebendzellmikroskopie kombiniert werden kann. Kerstin Thurow und Thomas Roddelkopf beschreiben Automationslösungen für Analytiklabore, die den Aufwand manueller Probenvorbereitung reduzieren. Torsten Kroll, Mubashir Ahmad, Aspasia Ploubidou und Jan Tuckermann suchen Modulatoren der Osteoblastendifferenzierung mithilfe eines RNAi- Screenings im Hochdurchsatz.

Mikrofluidische Einzelzelluntersuchungen mikrobieller Interaktionen Automationslösungen für das Analytiklabor 2020 RNAi-Screening in Knochenbildenden Zellen Herstellernachweis

Termine

  • 03.06.2020 - 06.06.2020

    EMBO | EMBL Symposium: "Microtubules: From Atoms to Complex Systems"
    virtuelles Symposium

  • 06.06.2020 - 09.06.2020

    The European Human Genetics Conference 2020
    virtuelle Konferenz

  • 30.06.2020 - 02.07.2020

    BIOKET 2020
    Lille, Frankreich

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Aktuell: Antikörpertechnologie

Aufgrund ihrer hochspezifischen Bindungsfähigkeit sind Antikörper ein bedeutender Forschungsgegenstand in den Biowissenschaften. Als Meilenstein der Antikörperforschung gilt die Entwicklung der Hybridomtechnologie im Jahr 1975 durch Georges Köhler und César Milstein, die dafür 1984 mit dem Nobelpreis für Medizin gewürdigt wurden. Hierdurch konnten monoklonale Antikörper erstmals in großen Mengen und nahezu uneingeschränkter Spezifität hergestellt werden. Zahlreiche experimentelle Nachweismethoden – u. a. die Immunfluoreszenz, der Western Blot und der Enzymelinked Immunosorbent Assay (ELISA) – wurden damit realisierbar. Die Herstellung bi- und multispezifischer Antikörper hat in den vergangenen Jahren insbesondere die therapeutische Nutzung von Antikörpern, z. B. mittels dualem Targeting, revolutioniert. Aktuelle Forschungsarbeiten nutzen zudem die vorteilhaften Eigenschaften von Einzeldomänen-Antikörperfragmenten (Nanobodies), um das Anwendungspotenzial von Antikörpertechnologien weiter auszubauen. Heiko Dinter, Arghavan S. Zadeh und Katharina Schindowski Zimmermann beschreiben, wie spezifische Antikörper zeit- und kostengünstig durch die Verwendung von Phagen-Displays selektiert werden können. Benedikt Jedlitzke, Zahide Yilmaz und Henning D. Mootz präsentieren ihr Konzept zur lichtgesteuerten Aktivierung von Nanobodies. Oliver Seifert und Roland E. Kontermann erläuterten die von ihnen entwickelte Diabody-Ig-Technologie zur Herstellung von multivalenten und multispezifischen Antikörper-ähnlichen Molekülen. Hintergrundbild: © Sebastian Schreiter / Springer Medizin Verlag GmbH

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Aktuell: Thermocycler

Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2016 bis 2020. Zuletzt erschienen ist: Thermocycler (03/20).

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