Bakterienkulturen in Tröpfchengröße

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Wissenschaftler um Dr. Roth und Prof. Dr. Figge (Hans-Knöll-Institut, Jena) können mit Hilfe eines neuen Hochdurchsatzverfahrens Bakterienkulturen in Pikolitervolumina kultivieren und screenen. Dazu werden Bakterien im Wachstumsmedium verdünnt – pro Tropfen eine Bakterienzelle. Im Anschluss an eine Wachstumsphase werden die Piko-Kulturen durch einen Chip geschleust und schließlich an einer Lichtschranke fotografiert. Die Forscher versuchen mit diesem Screening-Verfahren neue Bakterien zu identifizieren, die bislang unbekannte Antibiotika produzieren.
© Tina Kunath