BIOspektrum Fernstudium

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Nachrichten

Hybridisierung als Evolutionsschub

Die neuen Gene zugewanderter Arten ermöglichen neue genetische Kombinationen, die einer Spezies in natürlichen Selektionsprozessen Vorteile verschaffen können. Der Hybrid-Schwarm-Theorie zufolge kann wiederum die Kreuzung der so entstandenen hybriden Art mit ihrer Elternart zu einer vergrößerten genetischen Vielfalt innerhalb der Art wie auch zur Bildung von ganz neuen Arten mit vorher nicht existierenden Eigenschaften führen. Die Diversifizierung und Artenentstehung weiter zu erforschen ist das Hauptziel einer Gruppe von Evolutionsbiologen um Professor Axel Meyer an der Universität Konstanz und Professor Christian Sturmbauer an der Universität Graz. Unter Einbezug modernster Verfahren zur Entschlüsselung von Genom-Sequenzen fanden die Biologen heraus, dass sich bereits in der frühesten Verbreitung von Buntbarschen im Tanganjikasee durch umgebungsinduzierte Bedingungen Hybride aus der ursprünglichen Art herausbildeten, die sich unter stabilen Verhältnissen rasch vermehrten und damit einen Schub für die Entwicklungsgeschwindigkeit der gesamten Art auslösten. Zusammen mit der Aufdeckung der bislang umstrittenen chronologisch-evolutionären Entwicklung der Buntbarsche mithilfe eines neuen methodischen Ansatzes, können so aktuelle Veränderungen im Tierreich besser verstanden werden. Bildnachweis: Wolfgang Gessl (www.pisces.at).

Termine

20.08. -21.08. 2018

5th European Conference on Predictive, Preventive and Personalized Medicine & Molecular Diagnostics
Rom, Italien

20.08. -22.08. 2018

MIMAS2-Symposium: Microbial Interactions in Marine Systems
Greifwald

26.08. -30.08. 2018

9th International Congress on Biocatalysis (biocat2018)
Hamburg


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Nachrichten

Bodenorganismen im Amazonas-Regenwald helfen beim Ozonabbau

Der Amazonas-Regenwald beherbergt den größten Baumbestand der Erde. Die Bäume geben viele flüchtige Substanzen ab, darunter Sesquiterpene, Emissionsprodukte des photosynthetisch getriebenen Sekundärstoffwechsels, die Ozon besonders schnell abbauen können. Jedoch deuten neuere Messungen darauf hin, dass weitere Quellen für flüchtige Stoffe vorhanden sind. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Jonathan Williams am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz hat herausgefunden, dass auch der Urwaldboden große Mengen an Sesquiterpenen aufweist, die von Bodenmikroorganismen produziert werden – mitunter genauso viel wie von den Bäumen. Diese Studie zeigt, wie wichtig die Verbindung zwischen Bodenmikroben und der chemischen Zusammensetzung der Atmosphäre ist. Foto: Cybelli Barbosa

more_grey DOI: 10.1038/s41467-018-04658-y


Genom-basiertes Gewichtsmanagement und Krankheitsprävention

Übergewicht und Adipositas sind ein weltweites Gesundheitsproblem. Studien haben gezeigt, dass die Stoffwechselreaktionen auf Mahlzeiten sehr unterschiedlich sind. Bis heute hat man etwa hundert Gene (Loci) identifiziert, die mit dem Body-Mass-Index (BMI) in Zusammenhang stehen. Jedoch sind sie Funktionen der Gene sowie die biologischen Mechanismen dahinter weitgehend unbekannt. Bei einer ersten systematischen Datenbankrecherche des Teams um Dr. Christina Holzapfel an der TUM wurde festgestellt, dass die untersuchten SNPs mit der Gesamtenergie-, Kohlenhydrat- und Fettaufnahme assoziiert und prädiktiv sind. Der momentane Wissensstand ist jedoch noch zu begrenzt, um Genotyp-basierte personalisierte Ernährungsempfehlungen zu entwickeln und schließlich die Prävention und Behandlung von Adipositas und Stoffwechselerkrankungen zu verbessern. Bild: Pixabay CC0

more_grey DOI: org/10.1093/advances/nmy024

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Aktuell: Zellbiologie und Zellanalytik

Aktuell: Zellbiologie und Zellanalytik

In der Zellbiologie werden mit mikroskopischen und vor allem molekularbiologischen Methoden die Vorgänge u.a. in den zellulären Kompartimenten, an der Zellmembran und in den verschiedenen Zellorganellen beleuchtet. Neben der Grundlagenforschung liefert die zellbiologische Forschung zunehmend wichtige Erkenntnisse für die Molekulare Medizin, z. B. durch die Untersuchung der Mechanismen des Immunsystems oder der Schädigung von Mitochondrien. Zum Nachweis von Proteinen und ihren Interaktionen werden Antikörper-basierte Methoden in der Zellanalytik routinemäßig eingesetzt. Hierbei ist die Verwendung von den als sehr spezifisch geltenden monoklonalen Antikörpern üblich. (Hintergrundbild: Mikroskopische Aufnahme von Prostatatumorgewebe, mit Protein-A-gereinigten IgG-Fraktionen aus einer rekombinanten Produktion behandelt. Lesen sie mehr zu monoklonalen Antikörpern im Artikel von Stefan Dübel auf S. 395)

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Aktuell: Durchflusszytometer

Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2005 bis 2018.
In 2018 erscheinen 2 Übersichten: Durchflusszytometer (3/18) und Microplate Reader (6/18). Zuletzt erschienen ist 3/18.

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