BIOspektrum Fernstudium

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Nachrichten

Wie Schlaf das Immunsystem stärkt

Ausreichend Schlaf ist für unser Immunsystem und die Abwehr von Krankheitserregern wichtig. Wie das genau funktioniert, ist aber bisher unbekannt. Ein Team um Dr. Luciana Besedovsky und Dr. Stoyan Dimitrov vom Tübinger Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie und Dr. Tanja Lange aus der Lübecker Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie konnte an Probanden zeigen, dass bereits nach drei Stunden ohne Schlaf die Funktion der sogenannten T-Zellen beeinträchtigt war, der weißen Blutzellen, die für die Bekämpfung von Erregern zuständig sind. Dazu wurden die Probanden 24 Stunden überwacht und ihnen regelmäßig Blut und Plasma abgenommen: Eine Gruppe konnte nachts für acht Stunden schlafen, eine zweite Gruppe blieb über den gesamten Zeitraum wach. Dabei überprüfte das Forschungsteam vor allem die Bindungsstärke der T-Zellen an ein Molekül namens ICAM-1 (intercellular adhesion molecule-1), das es ihnen ermöglicht, sich an andere Zellen anzuheften, die sogenannte Adhäsion. Diese war schon nach 3 Stunden ohne Schlaf deutlich reduziert. Stammte außerdem das Plasma von Probanden ohne Schlaf, senkte es signifikant die Adhäsionsfähigkeit, verglichen mit dem Plasma der Probanden, die geschlafen hatten. Die Ergebnisse zeigen einen möglichen, grundlegenden Mechanismus, über den Schlaf uns beim alltäglichen Kampf gegen Infektionen zu unterstützten.

more_grey DOI: 10.1084/jem.20181169

Termine

25.02. -26.02. 2019

Frühjahrstagung der Biotechnologen
Frankfurt a. M.

25.02. -27.02. 2019

71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie e. V.
Göttingen

25.02. -28.02. 2019

4th German Pharm-Tox Summit
Stuttgart


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Nachrichten

jobvector career day in München

Die Karrieremesse am 19. Februar bietet für AbsolventInnen, BerufseinsteigerInnen sowie Fach- und Führungskräfte wertvolle Informationen zu Karrierewegen und individuellen Einstiegsmöglichkeiten. Vor Ort können BewerberInnen viele attraktive Arbeitgeber in persönlichen Gesprächen kennenlernen. In spannenden Vorträgen werden Informationen rund um die Themen Bewerbung, Job & Karriere präsentiert. Neben einem fachspezifischen Bewerbungsmappencheck gibt es die Möglichkeit, Bewerbungsfotos von einem professionellen Fotografen anfertigen zu lassen. Für alle TeilnehmerInnen wird zudem der Karriereratgeber Karrieretrends kostenlos bereitgestellt. Highlight des Programms ist das Bewerbungsgespräch LIVE, welches von einer erfahrenen Personalerin durchgeführt, und im Anschluss von einem Experten analysiert wird. Den Link zur Auflistung aller teilnehmenden Unternehmen sowie weitere Informationen zur Karrieremesse finden sie unten. Die kostenfreie Anmeldung zum jobvector career day in München ist ab sofort möglich.

more_grey www.jobvector.de/careerday


Das Kleinhirn verstehen

Das Kleinhirn spielt eine große Rolle beim Koordinieren von Bewegungen und Verhalten. Wir wissen aber kaum etwas darüber, wie die Kleinhirn-Schaltkreise dies tun. Purkinjezellen, eine Schlüsseleinheit des Kleinhirns, werden als verantwortlich gesehen, sensorische und motorische Informationen miteinander zu vernetzen. Ruben Portugues und sein Team am Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried haben nun im Zebrafisch eine erstaunlich einfache aber elegante Einteilung des Kleinhirns in drei Verhaltensmodule nachgewiesen. Jedes dieser Module kodiert eine definierte visuelle Information. Um zu verstehen, wie das Kleinhirn Verhalten koordiniert, studierten die Wissenschaftler die Zebrafisch-Kleinhirnaktivität während die Tiere auf Reize einer virtuellen Umgebung reagierten. So kam eine unerwartete Aufteilung des Kleinhirns in drei Verhaltensmodule ans Licht. Jedes dieser Module verarbeitete jeweils eine bestimmte visuelle Information: der Beginn einer gerichteten Bewegung, die Geschwindigkeit einer Drehbewegung oder Helligkeitsänderungen. Jede untersuchte Purkinjezelle gehörte zu einem dieser drei Module. Die Forscher gehen davon aus, dass andere Sinne und auch die Kleinhirne anderer Tierarten in ganz ähnlicher Weise organisiert sind. Bild © MPI für Neurobiologie, Julia Kuhl.

more_grey DOI: 10.7554/eLife.42138

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Special

Aktuell: Proteinanalytik

Aktuell: Proteinanalytik

Die Struktur von Proteinen sowie ihre posttranslationalen Modifikationen können sowohl mit (bio)chemischen als auch mit physikalischen Methoden untersucht werden. Röntgenkristallanalyse, Kernspinresonanz (NMR) und hochauflösende Elektronenmikroskopie ermöglichen die Aufklärung der räumlichen Proteinstruktur. Die Untersuchung von Proteinlokalisation, Protein-Protein-Interaktionen sowie der Zusammensetzung und Dynamik von Proteinkomplexen gibt neue Einblicke in zelluläre Prozesse in vivo und ermöglicht innovative Ansätze für Diagnostik und Therapie. (Hintergrundbild: Transplantierte neurale Stammzellen im Mäusehirn, angefärbt mit dem Grün fluoreszierenden Protein. Die Stammzellen entwickeln sich zu Oligodendrozyten und Astrozyten. Bild: Yirui Sun, Wellcome Image Collection, CC BY 4.0, https:/ / wellcomecollection.org/ works/ urgda5da.)

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Neue Produkte

Dispensieren im μl-Bereich

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Weitere Informationen unter: www.ritter-medical.de

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Marktübersicht

Aktuell: Microplate Reader

Hier finden Sie alle Marktübersichten aus den Jahren 2005 bis 2019. Zuletzt erschienen ist: Microplate Reader (06/18). In 2019 erscheinen 3 Marktübersichten: High-Content-Imaging-Systeme (02/19), Temperiertechnik (04/19) und Pipettierautomaten (06/19).

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