Meilenstein für Therapie der Muskeldystrophie

Das konfokale Mikroskopbild zeigt die primären Muskelstammzellen des Patienten, die sich nach Reparatur der Mutation mittels "base editing" weiter vermehrt haben. © AG Spuler, MDC/ECRC

In der Arbeitsgruppe von Professorin Simone Spuler am Experimental and Clinical Research Center in Berlin konnten durch eine Variante der CRISPR-Cas9-Technologie Genmutationen, die zu Muskeldystrophie führen, zugänglich gemacht werden. Patientenzellen wurden durch das so genannte Base-Editing editiert und entwickelten sich dann in der Maus zu Muskelzellen weiter. Das ebnet den Weg für die erste mögliche Zelltherapie genetisch bedingter Muskelschwunderkrankungen.

Wie SARS-Coronaviren die menschliche Zelle zum eigenen Vorteil nutzen

Das SUD-Protein des SARS-Coronavirus (orange) bildet einen Komplex mit dem menschlichen Protein Paip-1 (hellblau). Die besonders stark wechselwirkenden Elemente der beiden Proteine sind grün (SUD) bzw. violett (Paip-1) dargestellt. ©J. Lei et al., 2021 / EMBO Journal

Forschende des Deutschen Zentrum für Infektionsforschung und der Universität zu Lübeck fanden heraus, wie SARS-Viren die Herstellung viraler Proteine in infizierten Zellen so anregen, dass viele neue Kopien des Virus gebildet werden können. Andere Coronaviren als SARS-CoV und SARS-CoV-2 verfügen nicht über diesen Mechanismus, so dass hier eine Erklärung für die ungleich höhere Pathogenität der SARS-Viren liegen könnte.