Chromatographie

Die Chromatographie ist ein Trennverfahren, das die Verteilung der Komponenten eines Stoffgemischs aufgrund ihrer physikalischen und chemischen Eigenschaften in einer stationären und einer mobilen Phase erlaubt. Bei der Flüssigchromatographie erfolgt die Trennung eines flüssigen Gemischs (mobile Phase) auf Silikagelen, Polymeren oder entsprechend bestückten Chromatographiesäulen (stationäre Phase). Bei der Gaschromatographie ist die mobile Phase gasförmig und die stationäre Phase eine Trägersäule, die meist mit flüssigen/niedrig viskosen Polyorganosiloxanen beschichtet ist. In den Biowissenschaften sind hochentwickelten Verfahren wie die U/HPLC (Ultra/High Performance Liquid Chromatography) oder Kombinationen von chromatographischen Methoden mit Massenspektrometrie bei der Aufreinigung von Proteinen, Natur- und Wirkstoffen von großer Bedeutung.

Lea Wagmann, Sascha K. Manier und Markus R. Meyer weisen synthetische Cannabinoide mit Flüssigchromatographie-gekoppelter Massenspektrometrie nach. Mit naturverträglicheren Lösungsmitteln für die UHPLC isolieren Caroline Autenrieth und Robin Ghosh Carotinoide. Andreas Pich und Kollegen verwenden Methoden, die auf der Flüssigchromatographie und der Massenspektrometrie basieren, um den Einfluss von bakteriellen Toxinen auf das Proteom von Darmzellen zu erfassen.

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