Laborautomation

Die Vorstellung, Arbeitsprozesse autonom, ohne direkte menschliche Arbeitskraft auszuführen, beschäftigte bereits Aristoteles. Heute sind vollautomatische Produktionsstraßen, Roboter und Fertigungsanlagen aus der Industrie nicht mehr wegzudenken. Auch in der Forschung gewinnt die Automation zunehmend an Bedeutung. Experimentelle Ansätze können so unter standardisierten Bedingungen mit minimierten Fehlerquellen wiederholt und Proben mit einer ungeahnten Durchsatzleistung analysiert werden.

Alina Burmeister, Fabienne Hilgers und Alexander Grünberger stellen ein mikrofluidisches Kultivierungssystem vor, dass mit automatisierter Lebendzellmikroskopie kombiniert werden kann. Kerstin Thurow und Thomas Roddelkopf beschreiben Automationslösungen für Analytiklabore, die den Aufwand manueller Probenvorbereitung reduzieren. Torsten Kroll, Mubashir Ahmad, Aspasia Ploubidou und Jan Tuckermann suchen Modulatoren der Osteoblastendifferenzierung mithilfe eines RNAi- Screenings im Hochdurchsatz.

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