Transkriptmuster parallel in tausenden Einzelzellen

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Prof. Dr. Lucas Pelkmans und seine Kollegen von der Universität Zürich entwickelten ein vollautomatisches Verfahren, das es erstmals ermöglicht, die Anzahl und räumliche Anordnung einzelner Transkriptmoleküle innerhalb von tausenden Einzelzellen parallel zu messen. Die kürzlich publizierten Resultate liefern zudem völlig neue Erkenntnisse über die Variabilität der Genaktivität in Einzelzellen. Die Wissenschaftler stellten eine große Variabilität in der Anzahl und räumlichen Anordnung der Transkriptmoleküle fest. Dabei konnten aber auch bestimmte Transkriptmuster erkannt werden. Die Wissenschaftler vermuten deshalb, dass die Transkriptmuster eine Gegenmaßnahme zur Variabilität in der Anzahl der Transkriptmoleküle darstellen und für die Robustheit der Prozesse in der Zelle verantwortlich sind. Mit dieser neuen Methode lässt sich beispielsweise die unterschiedliche Genaktivität einzelner Tumorzellen abbilden.

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