Serpine*, Serpinopathien und Konformationserkrankungen des Menschen

Abstract

Serpine sind Proteine mittlerer Größe, die aus etwa 400 Aminosäuren aufgebaut sind. Ihre Tertiärstruktur besteht aus drei ?-Faltblättern (A, B und C), neun ?-Helices und einer exponierten reaktiven Schleife (RCL) aus ungefähr 25 Aminosäureresten, die zwischen das A- und das C-?-Faltblatt gespannt sind. Diese Faltung hält das Molekül in einer metastabilen Konformation, die hauptsächlich durch die instabile Konfiguration eines Paars von parallelen ?-Strängen innerhalb des großen ?-Faltblatts A (Stränge s3A und s5A in Abb. 1A) verursacht wird. Diese Eigenschaft ist die Voraussetzung für die einzigartige Fähigkeit von Serpinen, als irreversible Protease-Inhibitoren (Suizid-Inhibitoren) zu fungieren.

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