Neue Krankheiten mit Bluttranskriptomik entschlüsseln

Koexpressionsnetzwerk aus 6.085 Genen. Die 10 identifi zierten Module werden durch unterschiedliche Farben dargestellt. Gene werden als Knoten und eine Korrelation zwischen zwei Genen durch eine Verbindung dargestellt. DOI: 10.1007/s12268-021-1590-8. ©Die Autoren 2021

Koexpressionsnetzwerk aus 6.085 Genen. Die 10 identifi zierten Module werden durch unterschiedliche Farben dargestellt. Gene werden als Knoten und eine Korrelation zwischen zwei Genen durch eine Verbindung dargestellt. DOI: 10.1007/s12268-021-1590-8. ©Die Autoren 2021

 

 

Die RNA-Sequenzierung hat ihren Einzug in klinische Studien gefunden. Transkriptomik von Blutproben ermöglicht die Analyse der zirkulierenden Immunzellen und ist mittlerweile im Kontext von vielen verschiedenen Krankheiten studiert worden. Mit Beginn der COVID-19-Pandemie wurde schnell klar, dass eine SARS-CoV-2-Infektion ganz unterschiedliche klinische Verläufe hervorbringen kann. Während einige COVID-19-Patienten nur über leichte Erkältungssymptome klagen, müssen andere stationär behandelt und beatmet werden. Die schweren Verläufe gehen zudem mit infl ammatorischen Parametern einher, die auf eine systemische Immunantwort hinweisen. Insofern stellten wir uns folgende Fragen:

  • Was passiert bei COVID-19? 
  • Können wir milde und schwere Fälle anhand der Immunreaktion bzw. deren potenzieller Dysregulation im Blut auslesen?
  • Lassen sich COVID-19-Patienten anhand ihrer Bluttranskriptome stratifi zieren?
  • Können die Transkriptomdaten genutzt werden, um Vorhersagen für potenzielle neue Therapieansätze zu treffen?

 

Den Artikel von Thomas Ulas und Anna C. Aschenbrenner finden Sie in der BIOspektrum-Ausgabe 4/21: "Neue Krankheiten mit Bluttranskriptomik entschlüsseln"